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Alle Infos zur Kollektion im Oktober 2012

Die Bilder zur neuen H&M-Kooperation mit Schmuck, Schuhen und Reisegepäck. Anna Dello Russo bezeichnet sich selbst als „Fashion Maniac“, trägt ständig Glitzer sowie Gold und zieht sich während Modewochen bis zu drei Mal um, pro Tag – versteht sich.

Erwartungsgemäß viel Bling-Bling war also für die Zusammenarbeit mit der Modekette zu erwarten. Das Musikvideo „Fashion Shower“, in dem uns Anna vorab die 10 wichtigsten Lektionen für Fashion erteilt, bot den skurrilen Rahmen zur Selbstinszenierung…
Mit „AdR – Anna Dello Russo at H&M“ gibt es ab 4. Oktober 2012 in ausgewählten Filialen und im Online-Shop der Schweden die funkelnden Accessoires zu kaufen. Ich habe die Fotos zur AdR-Kollektion und verrate euch, ob und wie mir diese Kollaboration gefällt:
Vorneweg: Ich liebe die Exzentrik und Detailverliebtheit in der Modebranche, die von genau solchen Personen wie Anna Dello Russo lebt und inspiriert wird. Folglich finde ich es auch toll, wenn sie eine Kollektion entwirft, die nun so gar nicht zu meinem persönlich geradlinigen Stil harmoniert.

Meine Meinung zu AdR at H&M

Mich begeistern zum Beispiel die opulent verzierten Sonnenbrillen, teils mit verspiegelten Gläsern. Die Armreifen mit Schlange und Krokodil erinnern mich an den Schmuck meiner Mama – irgendwann in den 1980ern. Kann man tragen, muss man aber nicht.

Die Bettelarmbänder mit den Anhängern finde ich süß! Allerdings geht deren individueller Charme für mich verloren, wenn dieses Schmuckstück dann doch Tausende weltweit tragen. Das betrifft auch den ausgefallenen Kopfschmuck, der dann nicht mehr zum Hingucker taugt.

Wenig angetan bin ich von den Schuhen bei „Anna Dello Russo at H&M“. Das ist mir zum einen zu protzig und zum anderen nicht saisonbezogen. Goldene Sandalen im deutschen Oktober oder Overknee-Stiefel, vermutlich aus wenig „körperklima-freundlichem Kunstleder“? Hmmm…

Mein Fazit & Kaufempfehlung

Ich finde, dass „Anna Dello Russo at H&M“ sehr wohl die Quintessenz des Stils der italienischen Vogue-Redakteurin aufgreift. Allerdings bezweifle ich, dass mit den gewählten Materialien und dem vorhandenen Preisdruck „echtes Anna Feeling“ entstehen kann.

Anna Dello Russo verzaubert nun mal damit, dass sie teuerste Abendkleider der Designer einfach so trägt, weil sie es kann und weil sie den großen Auftritt liebt. Für mich ist es diese unbeirrbare Grundhaltung und die Leidenschaft fürs An- und Verkleiden, die AdR sympathisch-schrulllig macht.

Vor kurzem habe ich unter dem Titel „Jetzt wird es schlimm“ auf dem Blog Modepilot gelesen: „[Fashion] Lesson Number 11: Vermeide, eine Karikatur Deiner selbst zu werden. Lesson Number 12: Vermeide billig aussehende Accessoires.“

Ich sehe das nicht ganz so streng. Schließlich nimmt sich AdR wohl auch nicht zu ernst, vermute ich zumindest. Ergattert also eine der Sonnenbrillen plus Reptil-Schmuck aus der Kooperation von H&M und lasst den Rest liegen. Oder tut einfach das, was ihr für richtig haltet! Denn das würde Anna tun…

Was meint ihr zu „AdR at H&M“?

via H&M Presse

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