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Geburtstag auf Papier. „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“, sagte einst Altkanzler Helmut Schmidt.

Wie schön, dass sich die weltweit bekannteste Modezeitschrift Vogue davon nicht beirren ließ. Ohne deren Visonen würde uns sonst nämlich ein ganzes Stück Stilverständnis und Ästhetik fehlen.

Die Vogue Paris feiert in diesem bereits ihr 90-jähriges Bestehen. Wir gratulieren zu soviel Beständigkeit und sagen: Bonne anniversaire, chérie!

Am 15 Juni 1920 war der Startschuss für die französische Edition der Vogue, die sich nach der amerikanischen (seit 1892) und britischen Vogue (seit 1916) als Dritte im Bunde der Vogue Editionen einreiht.

1966 löste die damalige Chefredakteurin Edmonde Charles-Roux, begeisterte Anhängerin von Diors „New Look“, einen Skandal aus. Sie setzte erstmals in der internationalen Magazingeschichte ein schwarzes Model auf das Cover, weswegen sie prompt von ihrem Posten entlassen wurde.

Ihre Nachfolgerin, Francine Crescent, holte die Fotografen Helmut Newton und Guy Bourdin ins Boot, denen sie völlige kreative Freiheit in ihren Fotostrecken gab. Als Resultat daraus avancierte die Vogue Paris zum weltweit führenden Magazin in der Modefotografie.

Carine Roitfeld sitzt seit 2001 auf dem Thron der französischen Vogue. Die neue Chefredakteurin befreite das Magazin von seinen seit Mitte der 80er schleppenden Verkaufszahlen. Mit einem kompletten Redesign des Magazins und dem Bemühen um französische Jungdesigner verschaffte sie der Vogue Paris einen neuen, jungen Touch.

Gefeiert wurde bereits am 30. September mit einem Maskenball im Hotel Pozzo di Borgo in Paris, zu dem die internationale Mode und Filmprominenz eingeladen war. Die Leser hingegen wurden mit einer 600 Seiten (!) starken Jubiläumsausgabe der Vogue beglückt.

Wir präsentieren euch einen kleinen Querschnitt durch die Covergeschichte des Magazins.

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