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Zwei Kampagnen im Vergleich

Keine Frage, Mode ist kreativer Ausdruck der eigenen Befindlichkeit und Suche nach Ästhetik. Einfacher ausgedrückt: Mode ist Kunst (in gewisser Weise). Trotz allem persönlichen Ausdrucks sollte Mode für die Macher zumindest auch ein wenig Bares einbringen.

Also ist dann Mode vielleicht doch keine Kunst, sondern viel mehr Kommerz? Wir haben zwei unterschiedliche Aufbereitungsweisen dieses Themas in Form zweier Kampagnen-Videos verglichen.

Alexander Wang ist das Wunderkind der New Yorker Modeszene. Seine aktuelle Herbstkollektion ist geprägt von sportlichen Outdoor-Stücken in Übergröße.

Das kürzlich erschienene Kampagnenvideo schlägt ganz düstere Töne an. Dank der schnellen Schnitte der Blick hat wenig Zeit auf den “beworbenen” Stücken zu verweilen.

Die aktuelle Kollektion 3.1 Phillip Lim zeigt sich ähnlich sportlich. Hier liegt die Betonung jedoch mehr auf Tragbarkeit.

Ähnlich auch das dazugehörige Kampagnenvideo unter dem einleuchtenden Titel “Girl On Bikes”: Sportliche Aufmachung getragen von einem netten Elektro-Track. Klingt herkömmlich, ist es ja auch.

Doch was davon ist nun besser? Manchen dürfte Phillip Lims Video in eine zu werbeartige Kerbe schlagen, das Video von Alexander Wang hingegen schreckt ab mit schauderhaften Sets und anstrengender Schnittweise.

Wir finden einen künstlerischen Touch in einem Kampagnenvideo in keinster Weise falsch, doch Wang treibt es jedoch ein wenig arg auf die Spitze. Hätte er im einen oder anderen Bereich ein wenig zurückgeschraubt, würde das Video vielleicht noch mehr reizen. Da weiß “Girls on Bikes” auf jeden Fall besser zu gefallen.

via fashionmag.us

Tags: 3.1 Phillip Lim, Alexander Wang,

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