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In Zeiten von Onlineshops ist es für traditionelle Geschäfte schwer, der Konkurrenz aus dem Netz in puncto Originalität zu trotzen.

Der Auftritt nach Außen? Wichtiger denn je!

Die Schaufensterdeko gewinnt an Wert, sie ist wie eine “Visitenkarte”. Die Zeitschrift Textilwirtschaft hat sich in internationalen Schaufenstern umgesehen, und wir zeigen euch besonders gelungene Dekos für diesen Modeherbst.

Aufsehenerregend ist die Dekoration von Bergdorf Goodman in New York. Puppenköpfe auf dem Regalbrett, Schaufensterpuppen mit überdimensionalen Köpfen, surreale und kindlich wirkende Zeichnungen – die Dekoration spiegelt eine morbide, surreale Märchenwelt wider.

Trotzdem wird das Wesentliche, nämlich die Präsentation der neuen Kollektionen nicht aus den Augen gelassen, sondern fügt sich nahtlos in das Konzept ein.

Bei Engelhorn in Mannheim steht alles unter dem Motto „Jean Cocteau“. Eine Bühnenmalerin  hat Skizzen des Regisseurs, Schriftstellers und Künstlers an die Wände gezaubert. Auf Bildschirmen am Boden, so wie in den Fenstern laufen drei Filme des Franzosen. Zitate an den Glasfenstern runden das Konzept ab.

Die meist nur einzeln eingesetzten Puppen, auf deren Gesichtern sich surreale Gesichtszüge widerspiegeln, verstärken den minimalistischen Eindruck. Es entsteht ein Bild des Künstlers in seinem Atelier.

Ludwig Beck in München macht die bayrische Landeshauptstadt zum Thema. Vor überdimensionale Stadtansichten wie der BMW-Welt oder dem Oktoberfest präsentiert das Kaufhaus Ludwig Beck die neuen Kollektionen. Gedeckte Farben wie Grau, Braun und Sepia schaffen einen Industriecharakter.  Ein anderer Blickwinkel auf die Isarmetropole.

Fazit: So wird der Schaufensterbummel fast schon zu einem kleinen Museumsbesuch.

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