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Mode von der Insel

Letztes Wochenende bevölkerten ausnahmsweise nicht nur ruhesuchende Touristen die Seebäder der Ostseeinsel Usedom, sondern auch eine handvoll Modeverrückte und junge Kreative.

Der Grund? Die Insel stand ganz im Zeichen der Baltic Fashion Awards, die dort seit 2002 in den 3 Kaiserbädern verliehen werden.

In drei Kategorien werden dabei die Wettstreiter ausgezeichnet, die da wären “Beste Damenkollektion Prêt-à-Porter”, “Beste Herrenkollektion” und “Bestes innovatives & visionäres Konzept”.

Auch dieses Jahr gab es kleine Überraschung, denn der Award für die beste Damenkollektion ging an zwei Kollektionen: Die Kollektion “Zwei Familienalbum” der beiden Designer Eva Howitz und Frieder Weissbach war ein buntes Potpourri aus witzigen bis süßen Details und vielfältigen Schnitten.

Die andere Gewinnerkollektion “unfix the fixed” von Eva Lynn Haberl zeigte sich eher schroff als bunt, was der Gesamtwirkung zum Glück gut entgegenkam. Ihre Kollektion bestand aus dem spielerischen Experimentieren mit Sportwear. Auch interessant: Der Trompe-l’oeil-Effekt bei den T-Shirts auf den T-Shirts.

Bei der Menswear ging der Preis an den Serben Sasa Kovacevic mit der Kollektion “I am a good socialist”, der vor allem mit den heftigen Prints und einzigartigen Schnitten aufsehen erregte. Isabel Vollrath, Gewinnerin des Konzeptawards für ihre Kollektion “Lost and found in St. Petersburg”, erzeugte mit jedem ihrer Outfits eine eigene Phantom-Erinnerung an die alte russische Zarenstadt.

Schon bewundernswert, was sich dort oben an der Ostsee in Sachen Mode so tut. Ein perfektes Beispiel dafür, dass sich tolle Mode nicht nur in den Metropolen abspielt.

Bilder via rath-photografie

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