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Der Blog “Modepilot” kann bereits auf sein dreijähriges Jubiläum zurückblicken. Das Trio -bestehend aus Kathrin Bierling, Sabine Tersteegen und Barbara Markert- sah den Blog zunächst als Versuch. Sie kamen aus dem Printbereich, probierten sich als Online-Journalistinnen und blieben schließlich beim Blog-Konzept hängen. Zum Glück! Denn wie sich im Interview zeigert, sind die Drei ebenso modeaffin wie witzig…

Was fasziniert euch am Bloggen?

Kathrin: Das direkte Feedback der Leser und die Freiheit, Themen so zu besprechen wie man es für richtig hält.
Sabine: Die Geschwindigkeit, und dass jeder einzelne Autor seinen eigenen Stil einbringen kann (mehr als es auf anderen Kanälen möglich wäre).
Barbara: Dass einem kein Redakteur, kein Anzeigenmensch oder sonstige Verlagsleute rein- oder Themen kaputt reden. Bloggen ist die fast totale Meinungsfreiheit.

Mit welchem Schwerpunkt(en) schreibt ihr?

Kathrin: All das, wobei das eigene Outfit nicht so stark in den Vordergrund rückt wie bei anderen Blogs (und Modemagazinen). Plus Beautyprodukte und milanoffice provozieren.
Sabine: Es gibt eigentlich keinen Schwerpunkt – ich schreibe über alles, was mir gerade wichtig erscheint.
Barbara: Alles was da oben aufgeführt ist und noch mehr.

Welchen Einfluss haben Blogs eurer Meinung nach?

Kathrin: Anscheinend einen immer größeren: Durch ihre Glaubwürdigkeit führen sie zu Kaufentscheidungen und das haben die viele Marken schon für sich entdeckt.
Sabine: Sie etablieren sich gerade zu einer festen Größe innerhalb der Internet-Berichterstattung.
Barbara: Die Berichterstattung über Blogs in den klassischen Medien beweist, dass Blogs den Kinderschuhen entwachsen sind und heute durchaus neben den normalen Medien einen Platz in der Informations- und Meinungsvermittlung einnehmen.

Welches Kleidungsstück oder Accessoire habt ihr euch zuletzt gekauft?

Kathrin: ein blaues Baumwollkleid mit Dekolleté, Taille und üppigem Rockteil (Vivienne Westwood).
Sabine: Das ist so lange her – ich kann mich leider gar nicht erinnern.
Kathrin: Was bedeutet, dass sich milanoffice (Sabine) gerade erst Lanvin-Ballerinas und einen LV-Schal gekauft hat (wie fast jeden Monat, oder Woche?!?), da sie aber beides im Abo hat, zählt sie es schon nicht mehr dazu.
Barbara: Das sind für Milanoffice auch keine Kleidungsstücke mehr, sondern Produkte des täglichen Bedarfs. Supermarktware sozusagen. Mein letzter Modeeinkauf war eine Latzhose für Babyoffice von Bonton und ein paar Wahnsinns-High-Heels von Margiela mit einer aufgespritzten Lodenstoffanmutung.

Was ist momentan euer Lieblingsoutfit?

Kathrin: Alexa Chungs 3.1 Phillip Lim-Outfit bei der Costume Institute Gala im Met – habe ich leider nicht, also trage ich derzeit am liebsten meinen dunkelblauen Mantel von Yves Saint Laurent mit Anzugrevers und Raffungen am Po. Darunter schwarze Kleider, Schluppenblusen und Röcke zu braunen Plateau-Stiefeletten (Stella McCartney).
Sabine: Mein Schlafanzug.
Barbara: Meine schwarze Cheap Monday slimfit Jeans. Eine der wenigen engen Hosen, in die ich nach der Schwangerschaft wieder reinpasse.

Wie würdest ihr euren Kleidungsstil beschreiben?

Kathrin: moderne Tante.
Sabine: Wie bestellt und nicht abgeholt.
Kathrin: stimmt, leider.
Barbara: Ich versuche (die Betonung liegt auf versuchen) stylische Mama via Crossdressing zwischen Abwaschbar und Elegant.

Euer Lieblingslabel – warum?

Kathrin: Prada, weil meistens mutig, überraschend und gleichzeitig gut zu tragen. Hermès, weil mir Firmenphilosophie und die zeitlosen wie gut verarbeiteten Produkte imponieren. Azzedine Alaia, weil man sich darin bequem als Lady fühlen kann. Lanvin für den großen Auftritt. Roger Vivier, weil es keine eleganteren Schuhe gibt. Diane von Furstenberg, weil ich bezahlbare Kleider für den Alltag benötige, in denen ich eine gute Figur machen kann. …
Sabine: All diejenigen, die etwas Gescheites aus Jersey machen können (Rick Owens zum Beispiel). Prada und Lanvin, weil die Passform stimmt. Isabel Marant (trotz Passformproblemen), weil alles ein bisschen zufällig aussieht.
Kathrin: Isabel Marant hat doch keine Passformprobleme!
Barbara:  Fendi, Lanvin und John Galliano, weil die Feminität, Eleganz und Innovationskraft verkörpern. Ich besitze von allen drei Firmen leider nichts und kann deshalb zu Passformen nichts sagen. Aber Träumen ist ja erlaubt.

Welche Modetrends verfolgt ihr gespannt | welche könnt ihr nicht nachvollziehen?

Kathrin: den Vollweib-Trend, den Prada und Louis Vuitton fürHerbst/Winter 2010/11 ausgerufen haben, unterstütze ich und verfolge ich gespannt. Nur, warum tragen schöne Frauen gerade alle Jeanshemden im klassischen Westernstil?!?

Sabine: Ich hoffe, dass intelligente Kleidung endlich einen Durchbruch erlebt. Wir fliegen zum Mond, aber tragen immer noch Klamotten, die nichts können, außer nach 5 mal Waschen und Schleudern wie Putzlappen auszusehen.
Barbara: Jegliches 80er-Revival kann von mir aus verboten werden. Wir sollten froh sein, dass wir das hinter uns haben. Die Wiederbelebung von Diors New Look dagegen ist schon eher mein Fall.

Stichwort “Best Buy”: Mit welchen 3 Teilen liege ich auch in nächster Zeit noch goldrichtig?

Kathrin: Schluppenbluse (das muss ich sagen; das erwartet man von mir und davon bin ich überzeugt), ein schwarzer Pumps von Roger Vivier, eine kleine Umhängetasche von Tory Burch.

Sabine: Es hat noch nie geschadet, in gute Hausschuhe, einen weichen Jogginganzug und einen Lammfellmantel zu investieren.
Kathrin: Sind Lanvin-Ballerinas jetzt schon Hausschuhe?
Barbara: ein Trench, das perfekte schwarze Jackett und eine stylische Hülle für den Macinstosh.

Zum Abschluss die wohl schwierigste Frage ;) – Was bedeutet Mode in 1,2 Sätzen für euch?

Kathrin: Wenn auch ausgeleiert, es bringt es auf den Punkt: Die Mode folgt den Prinzipen von Nachahmen und anders sein wollen – immer eine Mischung aus beidem.
Sabine: Morgens um sieben und an Sonntagen: gar nichts. Dazwischen: mein Lebensinhalt.
Barbara: Mode ist und soll Spaß machen.

Danke euch für das Gespräch – weiterhin viel Spaß & Motivation beim Bloggen!

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Tags: 3.1 Phillip Lim, ,

1 Kommentar

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