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Selbstverständlich selbstgemacht. Der vermeintliche “Do it yourself Trend” ist vielmehr eine seit Jahren beobachtbare Entwicklung, die sich in der Modewelt fest verankert hat.

Immer mehr junge Designer und Modeinteressierte möchten ihre eigenen Entwürfe tragen, nicht länger dem Mainstream unterliegen und ein Zeichen gegen große Konzerne setzen.

Das für viele lästige “Handarbeit Textil” aus Schulzeiten hat sich sukzessive zur hippen Strömung gemausert.

Das belegen Katjusha’s Sketchbook aus dem Netzwerk von LesMads und viele weitere, gern gelesene DIY-Blogs.

Von den USA aus stellte die Plattform etsy Mitte 2005 als erstes die bisherigen Verkaufsmodelle im Web auf den Kopf.

Der Ableger DaWanda feiert seit Ende 2006 ebenfalls große Erfolge – über 85.000 Menschen bieten derzeit selbst gemachte Produkte an. Erst vor kurzem haben wir euch zudem das neuartige Konzept von garmz vorgestellt.

Wer sich das Stricken, Häkeln oder andere Handarbeit nicht zutraut, freut sich über tolle Einzelstücke und der Händler über eine vielfach treue Bindung zum Shop und dem Sortiment. Unsere Mütter kämpften sich bereits durch Burda und deren Schnittmuster. Angst vor altbackenen Modellen? Alle großen Verlage haben das Potential von Do it yourself entdeckt und ihre Bögen stark modernisiert und auf die jüngere Zielgruppe angepasst. Bloggerin Cultoda beweist, wie gelungen das Resultat beim Nähen ausfallen kann!

Besonders erwähnenswert in diesem Zusammenhang: Das “CUT magazine – Leute machen Kleider” mit unkonventionellen Ideen und modernen Schnittmustern. Die vier bislang erschienenen Ausgaben bestechen durch stilvolles Design. Durchblättern lohnt sich da selbst für Handarbeitsunwillige!

Tags: , Fashion Favorit

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