Trends

Pullover mit Prints und Stickereien

Eine Modewelt ohne Strick: Denkbar, aber ziemlich ungemütlich. Trotz konservativem Charme sind Kaschmir und Merino aus einem ausgeglichenen Kleiderschrank nicht wegzudenken.

Doch während Sommerprints immer wilder und abgefahrener werden, stellt sich insgeheim die Frage: Geht da eigentlich noch was im Strickbereich? Allerdings, neue Trends sind bereits jetzt in den Shops unterwegs. Natürlich werde ich euch die nicht vorenthalten.

Schick & dekonstruiert:

Sweater von Alexander Wang für € 395,- gesehen bei net-a-porter.com

Für Mottenfraß extra zahlen? Aber nein, dahinter steckt Kalkül. Die Designer versehen diese Saison ihre Sweater mit ganz speziellen Details. Da kommen Cardigans mit aufgerissenem Stoff am Ellenbogen daher, ganze Stoffpartien scheinen von Feuer angekokelt. An solche Details muss sich das Auge erst gewöhnen, doch ist das erledigt entfalten sie ihren neuartigen Reiz. Die dekonstruierten Sweater zeigen meist gerade soviel Haut, dass sich beim Betrachter eine gewisse Spannung und subtiles Sexappeal einstellt. Vorreiterin für diesen eher intellektuell-modischen Trend sind Rei Kawakubos Designs für Comme des Garcons, die nun endlich auch als tragbarer Trend angekommen sind.

Symbole & Pop:

Sweater von Banjo & Matilda für € 295,- gesehen bei net-a-porter.com:

Dekonstruierte Sweater sind euch so kopflastig und ernst? Zum Glück gibt es da noch einen anderen Trend, der eher in eine unterhaltsame Richtung geht. Dabei kommen vor allem verschiedenste Symbole der Popkultur zu tragen. Kein Herz ist zu kitschig, kein Stern zu groß, keine Sprechblase zu flach, als dass es sich nicht toll auf einem Sweater machen würde. Vorbild für diesen Trend sind Jeremy Scotts Designs der meisterhaften Übertreibung. Zwar musste die übertriebene Comichaftigkeit auf der Reise in Richtung Trend einige Zacken lassen, doch der anarchisch-amerikanische Geist findet sich auch jetzt noch in den Trendteilen.

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