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"Malen nach Zahlen" im Herbst/Winter 2012

Moderne Kunst trifft auf klassische Muster. Erinnert ihr euch noch an die vorgefertigten Motive, die unter dem Begriff “Malen nach Zahlen” dem Hobbykünstler mit fehlender Kreativität doch noch zu großen Gemälden verhalfen?

Das Prinzip der bunten Farbfelder mag in der Mode ein etwas anderes sein, doch es ist topaktuell. Bevor nämlich mit den Kollektionen für Herbst/Winter 2012 wieder gleichförmige und kleinteilige Muster Einzug in die Läden halten, heißt es im Sommer nochmals: Unikat-Muster sind Trend!

Doch Print ist natürlich nicht gleich Print. Die Muster, die an Gemälde erinnern, zeigen sich auf zwei verschiedene Weisen:

Grafisch, clean


Emilio Pucci, gesehen bei stylebop.com, € 950,-
Es gibt Geschmäcker, die nicht gerade gut Freund mit farbintensiven Prints sind, aber auch nicht auf Farben in ihren Outfits verzichten möchten. Diejenigen halten sich eher an die grafischen Prints. Auch hier sehen aus wie Unikate, doch sind in Sachen Farbtöne und -palette her viel zarter und zurückhaltender. Dementsprechend einfach kann man die Prints recht einfach in sein Outfit einbauen.

Fließend, verspielt


Etro, gesehen bei net-a-porter.com, € 560,-
Feurige Gemüter orientieren sich eher in Richtung fließende Prints. Die Farben sind intensiver, die Formen runder und die Farbpalette aufregender. Doch das ist auch die Krux bei der ganzen Sache: Solche Prints lassen sich nur mit viel Geschick in ein Outfit einpassen, weil sie ziemlich vereinnahmend wirken. Erstes Gebot in dieser Sache: Sich nicht von den tollen Farben blenden lassen und blind zugreifen, sondern intensiv über Outfitkombis nachdenken!

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