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Aktuelle Bademode für den Sommer


Mit welchen Neuheiten wartet die Bademode auf? Endlich habe ich es geschafft, einen neuen, tollen Bikini zu finden. Blümchenprint auf weißer Basis, hätte ich ja selbst nicht von mir gedacht…

Spannend, wie sich der Stil der Swimwear fortlaufend mit kleinen Details wandelt und mit ihm mein persönlicher Geschmack! Schauen wir uns an, welche weiteren Highlights es bei Bikini und Badeanzug in der kommenden Saison geben wird:

Ein großes Thema bei den Bikinis für den Sommer ist der Tribal beziehungsweise Ethno Style, für den allerlei Perlen, Stickereien und Holzelemente aufwändig verarbeitet werden. Die Muster spiegeln oder wiederholen sich häufig zu einem skulpturalen Motiv.

Teils ist der beliebte Animal Print noch zu finden, am ehesten als Leo-Bikini. Allgemein sind jedoch florale Drucke diese Saison stärker vertreten. Ob als Millefleurs oder mit plakativen Blüten à la Hawaii bleibt der Bikini-Trägerin überlassen.

Pastell ist als Modetrend schon allerorts vertreten, in der Bademode setzen sich die soften Töne erst im Verlauf des Sommers durch. Der Grund? Bonbonfarben wirken nun mal am schönsten auf gebräunter Haut – da heißt es zum Saisonstart mit Bedacht sonnen oder mit etwas Selbstbräuner nachhelfen!

Futuristisch sind Bikinis und Badeanzüge, die in schimmerndem Metallic daherkommen. Ein hochglänzender Trend, der allerdings dem Körper nichts verzeiht. Weiterhin stark in der Swimwear vertreten sind die Monkinis, die mit asymmetrischem Schnitt faszinieren. Für mich Teile, die eher für die Beachbar als für den Beckenrand taugen – wer will schließlich gern hellere Hautstreifen ungewollt vorzeigen?

Ein Trend, den viele Designer für schöne Reizwäsche und Lingerie schon länger verfolgen, etabliert sich nun langsam auch in der Bademode: Die femininen Formen der Fifties entzücken! im Zuge des Revivals sind im Sommer 2012 Höschen mit hohem Bund („High Waist“) in den Kollektionen vertreten und wandern noch ein paar Zentimeter weiter Richtung Bauchnabel.

Prints sind nicht nur in der Mode absolut angesagt, auch für die Badebekleidung sind Aufdrucke im Sommer 2012 essentiell. Blackmilk und We Are Handsome gelten seit einigen Saisonen als Vorreiter für Fotoprints auf Badeanzügen. Nun ziehen etliche Designer nach und verpassen Bikini und Badeanzug realistische Aufdrucke, die mal zum Staunen und mal zum Schmunzeln sind.

Ein leuchtender Trend ergreift erneut die Welt von Bikini und Badeanzug: Neon is back! Die 90er grüßen, ich grüße zögerlich zurück und warte mal ab. Denn mitunter finde ich die knalligen Modelle in Pink, Gelb oder Orange super…

Doch es fehlt nur, dass diese winzigen Badeanzüge mit ihrer komischen Raffung wieder auftauchen. Ich hatte natürlich als Jugendliche solch ein Modell, das -mal angezogen – locker auf doppelte Größe gestretcht werden konnte. Damals wenig schmeichelhaft, und auch heute nur bei Topfigur überlegenswert.

Bei den Tops ist und bleibt das Triangel einfach der Klassiker. Vorgeformte Cups mit unsichtbaren Polstern sind mittlerweile stark vertreten, auch das Tube Top von 2011 rettet sich galant in die neue Saison.

Bei wenig Busen sind Bandeaus fürs trägerlose Bräunen perfekt. Volants am Oberteil verleihen mehr Oberweite, ungepolsterte Cups oder Triangeltops mit Bügel geben größeren Busen hingegen Halt. Generell sollten die Höschen eures Bikinis weder zu lose (macht einen unansehlichen Po) noch zu knapp (betont die Hüften zusätzlich) sitzen.

Immer den Bikini-Trage-Test machen: Wenn nach Bücken und schnellem Aufrichten weder bei Ober- noch Unterteil groß herumgezupft werden muss, passt die Bademode. Achtung: Weiße Modelle sollten komplett unterfüttert sein, da sie sonst im Wasser transparent werden.

Außerdem weiten sich Bikini und Badeanzug beim Schwimmen – allerdings ist dieser Effekt dank moderner Materialien heutzutage minimal. Nur wer zwischen zwei Größen schwankt, sollte also zur kleineren Konfektion greifen.

Und nun wünsche ich allen Sonnenanbeterinnen und Badenixen viel Vorfreude auf den Sommer 2012!

Lookbook via Mara Hoffman

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