Die Fashion Shows für Herbst/Winter 2011/2012 sind vorbei. Bei genauerem Hinsehen sorgte aber auch abseits der einzelnen Kollektionsteile etwas für Aufsehen. Egal ob New York, London, Mailand oder Paris, der Gesamtlook der Models auf den Laufstegen zeigte sich deutlich erwachsener. Die Frage, die sich uns dabei stellt: Entwickelt sich die Lolita zur Madame? mehr

Wenn der Blaumann zum Jumpsuit wird. Was fällt euch zum Begriff „Workwear“ als erstes ein: Handwerkerhosen, die schwarz-weiße Arbeitskleidung in der Gastronomie oder doch die leuchtenden Schutzwesten auf dem Bau?
Derlei Verwendung ist offensichtlich und hat praktische Gründe. Doch Arbeitskleidung ist weit mehr: Sie kann Gefühl der Identität stiften und zugleich Inspirationsquelle für High Fashion sein.
Cooporate Design, das Funktion und Fashion vereint, liegt im Trend. Wusstet ihr, dass zum Beispiel die Uniformen bei Air France seit Jahrzehnten von Luxusmodehäusern stammen und Christian Lacroix diese zuletzt designt hat? Optische Zuordnung gibt’s bei Firmen, ist aber auch im Sport omnipräsent.
Werbeslogans, Städtenamen, Liebesbotschaften, Musikbands, Beleidigungen – Es gibt nichts was es auf dem T-Shirt nicht gibt. Das T-Shirt ein Medium, fast sogar schon Massenkommunikationsmittel unserer Zeit.
Der Ursprung unseres T-Shirts liegt im Verborgenen und zwar unter unserer Kleidung. Entstanden ist es aus der Leibwäsche, genauer gesagt aus dem Leibchen, welches früher unter dem Hemd getragen wurde. Im Unterschied zu heute war es damals auch noch nicht aus Baumwolle, sondern einem kratzigen Wollstoff gefertigt. mehr
Vom Modediktat des Adels bis zur Demokratisierung der Mode war es ein weiter Weg. Die wichtigsten Personen, Daten und Ereignisse im Überblick.
1500 bis 1600: Als erste wichtige Figur in der Mode ist Maria de`Medici zu nennen. Als sie um 1600 den französischen König Heinrich IV heiratete wurde sie nicht nur modisches Vorbild, sondern brachte auch den Begriff „alla moda italiana“ also nach italienischer Art mit ins Land. Aus dem Begriff entwickelte sich dann der heutige Begriff der Mode. Zur gleichen Zeit in etwa um 1500 bildete sich noch eine weitere wichtige Strömung, nämlich die Landsknechte. Die Landsknechte waren Söldner, die sich mit ihrer Schlitzmode dem Diktat der Adelsmode widersetzten. Sie waren die erste Subkultur, die die Männermode der Zeit prägten. Das erste Mal in der Kostümgeschichte entwickelte sich Mode von unten nach oben, also aus der Subkultur zum Hof. mehr
Skandal um Stardesigner. In den vergangenen Tagen war es das große Thema der Branche:
John Galliano beschimpfte in einer Pariser Bar andere Gäste mit antisemitischen und rassistischen Äußerungen.
Dior suspendierte daraufhin den exzentrischen Modeschöpfer zunächst.
Leider war der aktuelle Vorfall aber nicht der einzige.
Im Web kursiert bereits ein Video von Ende 2010, in dem Galliano unter anderem sagt: „Ich liebe Hitler. Leute wie ihr wärt alle tot. Eure Mütter, eure gesamten Vorfahren – alle vergast!“
Jetzt zieht Dior die letzte Konsequenz: Galliano wurde nun von offizieller Stelle fristlos gekündigt. mehr
Palituch – Ein Tuch erobert die Welt. Halstücher gibt es in allen Farben, Formen und Mustern. An sich nichts Besonderes. Doch es gibt ein Tuch, dass die Welt immer wieder zu Diskussionen anregt. Ein einfaches Baumwolltuch, dass sowohl Johnny Depp, Ricky Martin, David Beckham als auch die Rechten und die Linken tragen. Es hängt in den Läden von H&M und New Yorker und hat sich seinen Weg bis zu den Modenschauen dieser Welt gebahnt. Die Keffijeh, auf deutsch auch Palästinensertuch, Arafatschal oder abgekürzt Palituch genannt.
Seine Geburtsstätte liegt, wie der Name schon sagt, in Palästina. Dort diente das zu einem Dreieck gefaltete Kopftuch der ländlichen Bevölkerung als Schutz vor Sonne und Staub. In den 30 er Jahren benutzten es dann die Aufständischen, die gegen die jüdische Einwanderung und die britische Kolonialherrschaft kämpften, vor den Mund gebunden als Tarnung. So wurde es zum Widerstandssymbol. mehr
„Wird der Rock länger geht es der Wirtschaft schlecht, wird der Rock kürzer geht es der Wirtschaft gut“. Fast jeder hat schon einmal etwas von dem sogenannten „Hemline Indikator“ oder ähnlichen Weisheiten gehört. Mode als Wirtschaftsindikator am Beispiel des Rocklängen Indikator – Mythos oder Realität?
Die Vorreiter: Das erste Mal erwähnte der US-Anthropologe Alfred L. Kroeber 1919 die Rocklänge und die Wirtschaft zusammen. mehr
Die zehn Stationen der Tasche
Handtasche, Schultasche, Einkaufstasche, Umhängetasche – egal in welcher Form, die Tasche ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. So hat das Sprichwort „Aus der Tasche leben“ in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung bekommen, denn die Tasche ist wohl zum wichtigsten Accessoire des Menschen geworden. Doch bevor sie sich zur sogenannten „It-Bag“ mauserte, lag noch ein langer Weg vor ihr. Die 10 Stationen der Tasche.
1. Station-Die Beuteltasche: Man geht davon aus, dass sich bereits der frühe Urmensch einen Beutel in Form eines großen Blattes oder rohen Fellstücks infolge seiner Sammelleidenschaft zugelegt hat. Noch bevor es Kleidung gab schmückte sich der Mensch also mit Accessoires. Die Beutel oder Taschen wurden bis ins 16. Jahrhundert am Gürtel mit einer langen Trageschnur befestigt.
Phänomen Model
Kate Moss, Claudia Schiffer, Naomi Campbell, Miranda Kerr – Topmodels unserer Zeit. Jeder kennt sie und viele Mädchen und Frauen wären gerne genauso wie sie. Model ist einer der Traumberufe schlechthin, doch das war nicht immer so. Ein Rückblick zum Ursprung der Models. Wie alles begann?
Die Anfänge der Models liegen weit zurück im 14 Jahrhundert. Die ersten Models waren Modepuppen aus Holz, die zu den verschiedenen Fürstenhäusern geschickt wurden, um die adligen Damen über die neuesten Trends zu informieren.
Ab dem 18 Jhd. Waren die Modepuppen schon florierende Geschäftsartikel. Sowohl ihr Aussehen als auch ihr Name änderte sich. mehr
Revival der wilden 70er
Studio 54, Abba, „Taxi Driver“ – kurz gesagt das Discofieber ist ausgebrochen. Dafür verantwortlich sind Designer, wie Marc Jacobs oder Sonia Rykiel. Nachdem sich der Winter 2010/2011 zumindest in modischer Hinsicht ganz den Sixties und Fifties verschrieben hat, sind die Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2011 eine Hommage an die wilden 70er.
Die 70er werden in der Mode als „the ugly Decade“ bezeichnet und das nicht zuletzt wegen der glitzernden Schlaghose und dem heiß geliebten Polyester. Genau diese Strömung der Seventies, nämlich das Discozeitalter, wird jetzt auf den Schauen wieder aufgenommen. Die Kultfiguren der Zeit wie ABBA, John Travolta, Olivia Newton John oder Jodie Foster scheinen gemeinsam mit ihren Looks aus den Filmen „Saturday Night Fever“ oder „Taxi Driver“ wieder auf zu leben.









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