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Modemesse für Herbst/Winter 2011

Messe der Marken. Von 18. bis 21. Januar fand die Fachmesse PREMIUM Berlin statt. Geschäftsführer Anita und Norbert Tillmann ziehen jetzt Fazit, bevor bereits diese Woche mit der PREMIUM ORDER in Düsseldorf weitere Luxusmarken ausgestellt werden.

Was ist das Konzept der PREMIUM? Und wie erfolgreich verlief der Saisonstart für Herbst/Winter 2011 in Berlin? Wir waren vor Ort, haben Eindrücke gesammelt und liefern euch nun einen kleinen Überblick.

„Der Mix macht’s,“ sagt Anita Tillmann. „Wir versuchen, mit der PREMIUM jede Saison das Beste unter einem Dach zu bündeln – also starke Luxusmarken auf der einen, aber auch internationale Trendkollektionen auf der anderen Seite.“

Apropos Dach: Die Austellfläche in Berlin droht zu klein zu werden. „Wir haben im Vergleich zur vergangenen Sommersaison über ein Viertel mehr Besucher gehabt.“ Insgesamt wurden rund 1.000 Kollektionen gezeigt, knapp 59.000 Besucher gezählt. Erstmals mussten die Messehallen erweitert sowie das Atelier für die PREMIUM genutzt werden. „Wenn es nur um die Nachfrage ginge, müssten wir noch weiter anbauen. Das wird nächste Saison eine große Herausforderung.“

Der Schwerpunkt „Romanian Designers“ der Fashionweek Berlin wurde auf der PREMIUM ebenfalls aufgegriffen und bot jungen Talenten aus Rumänien einen eigenen Showroom. Imposante Dekoelemente begegneten uns überall auf der Messe:

Sei es der Außenstand samt Wohnwagen bei Bogner Fire + Ice, der an Kletterseilen befestigte Hirschkopf bei crust oder lässige Werkstattatmosphäre bei Vintage 55. Die Verkäufer bei Burlington setzten neben den berühmten Rautensocken derbe Boots und moderne Varianten von Mützen und Jacken aus Strick in Szene.

Das spanische Label nice things Paloma S verschreibt sich mit Kleidern und dazu passenden Bowling Bags einer Romantik, die stark an die modischen 1950er angelehnt ist. Am Stand von PETRA DIELER more than shoes zeigten sich die großen Themen für Herbst/Winter – nämlich Schultertaschen sowie Stiefeletten aus hochwertigem Leder, wahlweise in dunklem Taupe oder Pythonprägung.

Bei René Lezard wurden passend zum Kollektionsthema “Kino” elegante Kleider in einer aufwendigen Kulisse aus Filmrollen, Schminktisch und Studioboss-Sessel präsentiert. Schlichter geht’s beim Münchner Designer Hannes Roether zu, doch sein Mix aus grobem Leder und überfärbtem Strick kommt gerade dabei toll zur Geltung und richtet sich an „richtige Kerle und echte Frauen“.

Beim Konzept soll auch in Zukunft Klasse vor Masse gehen. „Die PREMIUM ist und bleibt eine Arbeitsmesse, auf der geordert wird! Die Aussteller kommen aus dem hochwertigen Segment und sollen hervorragende Geschäfte abschließen. Dafür muss man besonders viel Wert auf Qualität legen,“ schließt Tillmann das Resümee für die nächste Saison.

Die nächste PREMIUM Berlin findet übrigens von 5. bis 8. Juli 2011 statt.

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