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Fashion Week Berlin Spring 2012

Die Mode der Berlin Fashion Week wird oft mit den Begriffen Pragmatik und Strenge in Verbindung gebracht. Doch wie magisch es in der deutschen Hauptstadt in Modedingen zugehen kann beweist Designerin Iris van Herpen.

Sie entführt uns in eine flimmernde Anderswelt, die einer Fantasie von Modepoet Alexander McQueen in nichts nachstehen dürfte.

Ohne Architektur läuft bei Iris van Herpen gar nichts. Ihre Konstruktionen in hellem Beige oder schimmerndem Schwarz erinnern stark an menschliche Knochenstrukturen.

Auf der anderen Seite finden sich zarte Kollektionsstücke, fast nur aus Stoff und haarigen Glasfasern bestehend. Ruhig und aggressiv zugleich.

Zugunsten der Dimensionalität der Kollektion wurde die Farbpalette dementsprechend zurückgenommen. Der starre Blick der Models, die im linken Auge eine weiße Kontaktlinse trugen, und ein treibender elektronischer Soundtrack trieben die fast schon furchteinflößende Wirkung auf die Spitze.

Iris van Herpen steht mit ihrer Kollektion wohl ganz abseits der Berliner Modewoche, denn sie umarmt die Avantgarde nicht nur, sie geht in ihr auf.

Bilder via Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

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