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Die schlimmsten Styles vom Laufsteg

Wer glaubt, dass auf den großen Laufstegen dieser Welt nur absolut durchdachte und ausbalancierte Styles zu finden sind, sollte nochmal genau hinsehen. Auch Profis schlagen mal über die Stränge.

Wie das genau aussehen kann, zeigen wir euch an den Fauxpas der kürzlich zu ende gegangenen Fashion Weeks.

Dass sie wohl niemals auf zurückhaltende Weise an ihre Mode heranging (und wahrscheinlich auch gehen wird), dürfte wohl klar sein. Trotzdem kann das, was Vivienne Westwood vor einigen Woche in London präsentierte, nur als stoffgewordenes Ungetüm bezeichnet werden. Dabei dürfte sich vor allem die Gravitation als größter Feind der Punk-Queen erwiesen haben. Die meterlangen Bahnen Stoff, die sie für ihre opulentesten Stücke verarbeitete, wirkten einfach nur plump und beschwerend. Luft- und Leichtigkeit? Fehlanzeige. Die restlichen Outfits verdienen größtenteils den Titel ‘Luxuriöse Lumpensammler’. Das hatten wir aber schon mal besser drauf, Mrs. Westwood!

Mit Spannung erwartet und dann doch irgendwie enttäuschend fiel die erste Kollektion von Kanye West aus. Nach seinen Praktika bei Louis Vuitton und Co hätte man eigentlich an französische Eleganz mit amerikanischer Bodenständigkeit gedacht. Das Resultat ging dann aber doch eher in eine andere Richtung. Auf der einen Seite findet man sehr langweilige  und zum x-ten Mal ausgegrabene Designs. Zum anderen waren manche Outfits absolut und ausschließlich auf Sexappeal getrimmt. Da aber nicht alle Frauen Beyonce sind, gibt es dafür Punktabzug. Natürlich war nicht die ganze Kollektion schlecht. Außerdem stellt sie ja seinen ersten Gehversuch als Designer dar. Ein schaler Nachgeschmack bleibt jedoch trotzdem zurück.

Diese beiden Italiener haben ihr modisches Debüt schon lange hinter sich und sollten es deswegen eigentlich besser wissen. Dolce & Gabbana stürzten sich ins kalabrische Gemüsebeet/Blumenwiese und packten Gesehenes als Print auf ihre Kollektionsstücke. Bunte Blüten und Früchte für eine Frühjahrskollektion? Nicht gerade revolutionär.  Doch auch abseits der Prints will die Kollektion nicht gerade begeistern. Die Schnitte wirken grobschlächtig und unelegant, und erinnerten dabei an das letztjährige 50ies Revival à la Prada und Louis Vuitton. Was gab es sonst noch zu sehen? Ein paar nette Kleider aus Spitze, ein paar unsägliche PVC-Kleider und ein buntes Allerlei aus Bügelperlen und Pailletten. Insgesamt zu viel Kitsch und zu wenig Stil.

Bilder via style.com

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