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Fashion Week 2011

Jung und unverschämt. Der Kampf um Aufmerksamkeit im Kontext von “Modemetropolen” scheint manchmal wie der Kampf Don Quijotes gegen die Windmühlen.

Da liegen auf der einen Seite Städte wie Mailand, Paris und New York, die mit ihren Modewochen als stilbildend und essenziell gelten. Auf der anderen Seite finden sich sehr junge Städte wie Berlin oder Kopenhagen, die um einen Platz unter den großen Stilmetropolen buhlen.

Besonders für den skandinavischen Bereich ist die Kopenhagener Modewoche ein Schlüsselevent.

Wir haben uns durch die gezeigten Kollektionen gewühlt und präsentieren euch hiermit unsere Favoriten.

Der Name Henrik Vibskov ist zwar international nicht unter den bekanntesten Namen zu finden. In Kopenhagen gehört er aber zu den ganz Großen. Sogar Patrick Mohr hat bei ihm gelernt.

In der aktuellen Kollektion zeigt sich Vibskov vergleichsweise handzahm. Futuristische Brillen gehen einher mit lockeren bis wilden Schnitten. Fantasievolle aber zum Glück nicht zu knallige Prints runden das Bild ab.

Auch die derzeit hippste Streetstylemarke war in Kopenhagen vertreten. Wood Wood setzte vor allem auf den Lagenlook und setzen den auch geschickt um.

Die Sweater und Hemden in vorrangig gedeckten Rot- und Brauntönen waren knapp geschnitten. So wie es eben derzeit am liebsten getragen wird.

Wir wissen nicht genau, aus welcher Zeit Veronica B. Vallenes ihre Inspirationen nimmt. Dass sie aber ihre Eingebungen geschickt zu etwas Neuem verpackt, ist glasklar.

Die noch ziemlich unbekannte Norwegerin designt mit ganz einzigartigem Retro-Charme, ohne dabei wortwörtlich beispielsweise ein bestimmtes Jahrzehnt zu zitieren. Ein großartiges Talent, dem hoffentlich noch viel Erfolg zu Teil wird.

Ob sexy, sportlich oder locker – die skandinavischen Länder sind stilflexibel, versehen ihre Kreationen immer mit ihrem eigenen, nordischen Kniff.

Wir sind Fans!

via Copenhagen Fashion Week

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