Designer

Junges Design Made in Germany

Farbenrausch aus Berlin. Was fantasievolle Couture angeht, dürfte wohl keine junge Marke an Tata Christiane herankommen.

Irgendwo zwischen Theaterkostümen und einem Regenbogen auf 10000 Umdrehungen könnte man den Look von Tata Christiane einordnen… und selbst das wäre noch untertrieben.

Tata Christiane (die übrigens auch beim letzten EDGED Showroom dabei waren) als deutsches Label zu bezeichnen, ist genau gesehen falsch. Julie Bourgois und Hanrigabriel heißen die beiden Labelgründer, die Tata Christiane 2007 ins Leben riefen. Die beiden kommen aus Frankreich, suchten in Berlin aber sozusagen kreatives Exil.

Doch auch so lassen die vielfältigen Designs auf viele unterschiedliche Einschlüsse schließen. Oder wie die beiden Macher es ausdrücken: “Tata Christiane could have been a punk, if she was not also an ambiguous queen, a one eyed flautist, a gypsy woman and a street child.”


Tata Christiane “Magic Realism, Chapter 1″ – Kollektion Frühjahr/Sommer 2012

Einen roten Faden in den Designs zu finden, fällt schwer. Schichten über Schichten und Muster über Muster. Jenseits von Retro, Minimalismus, Futurismus und Eleganz agieren die Designs von Tata Christiane sozusagen außerhalb der Zeit.

Das aber mit voller Wucht und riesigem Elan. Wer sich auf Tata Christiane einlässt, bekommt vielleicht ein leichtes Flimmern in den Augen, aber auch Zugang zu einer eigen großartigen Welt der Mode.

Ähnlich fühlten übrigens die verantwortlichen Messeveranstalter des Modepalast in Wien, die das Label im Mai 2012 zum “Best of Modedesign” unter den Newcomern kürten.

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