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NEXT.12 | Wonderlab

Der Nachwuchs im Blick

Am Wochenende drehte sich in München in der BMW Welt alles um den Modenachwuchs. Die Absolventen der Akademie Mode & Design zeigten in einer interdisziplinären Ausstellung und Fashion Show ihre Abschlussarbeiten. Wir waren vor Ort und haben den Münchner Modenachwuchs genauer unter die Lupe genommen.

Unter dem Titel  „NEXT.12 Wonderlab“ –  Labor für kreative Wunderwelten präsentierten 20 Jungdesigner insgesamt knapp 150 Frauen-, Männer und Kinder-Outfits. Die Kollektionen waren inspiriert von ganz unterschiedlichen Themen wie Weltuntergang, Disco, Military und Futurismus. Dabei fielen vor allem die Kollektionen der Nachwuchstalente Stefan Eichhorn und Carolin Luisa Klein auf.

Unter dem Titel „We want war“ zeigte Stefan Eichhorn eine Kollektion, die von Schuluniformen und Rüstungselementen inspiriert war. Grau in verschiedenen Schattierungen und dunkles Denim bildeten den Grundton von Jacken, Mänteln, Hosen und Hemden. Gezielt eingesetzt durchbrachen farbige Elemente in knalligem Gelb und Pink  beispielsweise an Krägen oder Knöpfen den strengen Grundtenor der Kollektion. Unterstrichen wird das Gesamtbild durch große Nerd Brillen. Zwischen Schulmädchen, Nerd und Militäruniform schafft er dabei mit seiner Kollektion die modische Verbindung verschiedener Jugendkulturen.  mehr

Bunte Mixtur

Tipps zum Wochenende

Ganz gemischt gestaltet sich das Wochenende nach Fasching. Von der Kulturtankstelle bis zur Fashion Show unsere Tipps zum Wochenende.

 

NEXT. 12 | München | 25. Februar

Mode, Design und Medien versammelt unter dem Dach der BMW Welt. Grund ist die NEXT. 12 der Akademie Mode & Design München. Unter dem Titel „Wonderlab“ geben die Absolventen der verschiedenen Studiengänge in Fashion Shows, mit einem begehbaren Magazin, sowie einem Hörmuseum einen Einblick in ihre Arbeit. mehr

Werkstatt München

Schmuck der gefährlichen Sorte

Rohdiamant. Feine Anhänger, grobbehauene Armreifen – Werkstatt München hat beides und noch viel mehr im Angebot. Aus der Weltstadt mit Herz kommt diese Schmuckmarke, die zwei interessante Einflüsse miteinander verbindet.

Lang lebe der Stilmix! mehr

Andreas Moller

Der Maßanzug in Perfektion

Fernab von Billigketten und Wegwerfgesellschaft hat sich Andreas Moller der Mode nach Maß verschrieben. Zwischen Tradition und Innovation führt er seine Maßschneiderei in Weiden i.d. Opf. Ein Gespräch über Werte, Einflüsse und den Anzug fürs Leben.

Dein Label heißt „Andreas Moller bespoke couture since 1882“ – Was bedeutet bespoke?

„Bespoke“ steht für denjenigen, der mit den Kunden spricht. Es geht darum Bedürfnisse, Persönlichkeit und Wünsche des Kunden zu erfassen. Es gibt drei Sitzungen. Beim ersten Treffen nehme ich Maß und in der zweiten und dritten Sitzung folgen die Anproben. Nur so kann der perfekte Sitz und die individuelle Note des fertigen Anzugs gewährleistet werden. Im Gegensatz zu der Maßkonfektion, die sich zwar so bezeichnen, aber nicht nach den Grundsätzen handeln, ist mein Kunde aktiv in den Prozess mit eingebunden. Alles wird individuell an die Persönlichkeit und Figur des Kunden angepasst. mehr


BerlinFashion.TV

Sprachlos. Münchens bekanntester Jungdesigner lässt sich auch dieses Jahr wieder auf den Modenschauen der Hauptstadt blicken.

Mit seiner neuen Kollektion im Gepäck ließ er die landesweite Bloggerschaft und Fachpresse gespannt auf die Show am Mittwoch warten.

Das hat seine Gründe. Abwegige Elemente wie Bodybuilder mit Zuckerwürfel im Mund und schwarze Albinomodels sind bei Patrick Mohrs Schauen nicht nur erdacht sondern auch realisiert.

Als die ersten Models auf den Laufsteg traten, war glasklar:

Patrick Mohr hat sich für seine neueste Kollektion von einem komplett neuen Rezept leiten lassen.

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Kiehl’s jetzt auch in München

Neuer Flagship Store eröffnet

Kiehl’s love München. Den 16. November solltet ihr schnell in eurem Kalender markieren. Grund: Die New Yorker Kultkosmetikfirma Kiehl’s Since 1851 eröffnet ihren neuen Flagship-Store in München.

Im Rahmen der Flagship-Store Eröffnung bringt Kiehl’s die limitierte „I-LOVE“-Edition raus.

Zum einen wurde der Ultra Facial Moisturizer (250ml, € 54,50), zum anderen die Ultra Facial Cream (125ml, € 53,00) in die „I LOVE München“-Linie aufgenommen.

Diese und viele andere Pflegeprodukte warten ab dem 16. November, auf 54 qm in der Sendlinger Straße 22, sowie in den Kiehl’s Shop-in-Shops im Oberpollinger und bei Ludwig Beck auf ihre Jünger. mehr

Nachwuchsdesigner Wolfgang Jarnach hat den mutigen Schritt gewagt, seinen ersten PopUp Store in München zu eröffnen. Wir haben uns mit ihm getroffen. Das Ergebnis: Ein Gespräch über heute, morgen und gestern.

Was bedeutet dein Logo?

Die Hirschkuh auf dem Kreuz steht für die Entstehungsgeschichte des Klosters in Polling. Dort bin ich aufgewachsen. Die Form und die Schraffierungen habe ich von unserem Familienwappen übernommen. Wie in meiner Mode spiegelt sich die Umgestaltung der Tradition in die Moderne in meinem Logo wider.

Wie würdest du deine Kollektion beschreiben?

Mode hat für mich einen starken Bezug zur Vergangenheit. In meinerAbschlusskollektion habe ich mich beispielsweise an den Schnitten und Formen des Rokoko und Barock orientiert und dann versucht, den Bezug zu heute zu erstellen. Einzelteile wie klassische Blusen und Hosen für Damen und Herren habe ich dann für meinen Store übernommen.

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Wolfgang Jarnach ist Modedesigner. Gerade mit der Uni fertig, wagt er den mutigen Schritt und eröffnet einen PopUp Store. Vom  24. Juli bis zum 14. August 2010 kann man dort handgefertigte und streng limitierte Kollektionsteile seiner Damen- und Herrenkollektion kaufen. Die Boutique befindet sich im Preysing Palais am Münchner Odeonsplatz.

Nicht nur seine Mode ist etwas besonderes, sondern auch sein Ladenkonzept. Neben dem Verkauf seiner Kollektion, werden dort auch Originalarbeiten des österreichischen Künstlers Arnulf Rainer gezeigt, dem gerade eine Ausstellung in der Alten Pinakothek gewidmet ist. Außerdem gibt es Kooperationen mit DJs aus Berlin und München, sowie eine Live-Performance des Jazz-Gitarristen Julian Paijzs aus Graz.
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BerlinFashion.TV

Der Kampf mit der Herkömmlichkeit!

Münchens Lieblingskind in Sachen Modedesign Patrick Mohr hat am letzten Freitag bei der Fashion Week Berlin seine neue Kollektion für Sommer 2011 präsentiert.

Kenner seiner Mode erwarteten wie in den Jahren zuvor eigensinnige Looks und eine Präsentation vermengt mit schockierenden Details. Sie wurden nicht enttäuscht.

Hagere Zwitterwesen, mit Haarflaum im Gesicht und künstlichen  Gummiglatzen, stolzierten diesmal über den Laufsteg. Ein Garant für die Einstellung des Designers, der sich gegen jegliche Geschlechtlichkeit in der Mode und deren herkömmliche Ästhetik stemmt.

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Der Münchner Designer Patrick Mohr wird auch diese Saison seine Mode auf der Fashion Week Berlin präsentieren.

Die deutsche Modeszene ist gespannt, denn fern ab der kreativen Oberschicht in Berlin erfindet Mohr seinen ganz eigenen Stil abseits von Klassen und Geschlechtern.

Nicht nur die Materialien für seine letzten Linien waren unkonventionell (wie zum Beispiel Frischhaltefolien und Anorakseide), sondern auch seine Models sind normalerweise nicht auf dem Laufsteg zu finden. Kalkül oder Kampfansage? Am Ende des Textes findet ihr noch ein Video mit BerlinFashion.TV, in dem Patrick Mohr über das Stilmittel der Provokation spricht.

Für seine von der Obdachlosigkeit inspirierte Kollektion engagierte er echte Obdachlose und ließ sie in Lumpen und mit aschebeschmierten Gesichtern über den Catwalk laufen.

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