Style

Premiere in Plus Size: Beth Ditto tröstet über magere New York Fashion Week hinweg. Die erste Modeschau des US-Label “OneStopPlus” für Frauen ab Kleidergröße 44 war als Revolution angekündigt worden.

Eine längst fällige und tolle Idee, doch leider in mäßiger Umsetzung.

Denn zu sehen waren überwiegend brave Kleider in Pastell, vereinzelte Anleihen an den Safaristil und zaghafte Drapierungen sowie Bordüren.

Wo blieben die aktuellen Trends? Kein Minimalismus wie in Calvin Klein feiert, keine Wild-West-Romantik wie bei Ralph Lauren und erst recht keine Spur von changierenden Stoffen wie bei Tibi oder dem 70er-Revival in Lila und Braun von Marc Jacobs.

Diese Gleichung “Steigende Körpermaße, sinkendes Modebewusstsein” ist schlichtweg falsch und überholt. Wer das beweist?

Ambitionierte wie füllige Bloggerinnnen wie Stéphanie von “Le Blog de Big Beauty” und viele andere mehr. Und zum Glück gibt es Plus Size Design, das auch Trendsetter zufrieden stellt!

Siehe Beth Ditto, Frontfrau der Band “The Gossip”: Sie bringt ihre zweite Kollektion für die britische Modekette “Evans” heraus und modelt dafür gleich selbst.

Die Sängerin gilt als Stilikone und überzeugt mit selbstbewusstem, ausgefallem Modegeschmack jenseits der Diskussion um Körperideale. Unifarbene und geblümte Etuikleider aus Samt und Baumwolle, Parka mit Nietenbesatz, Tops in kastiger Silhouette – das sind Trends, die Frauen im Moment an sich sehen wollen.

Egal, ob mit den (noch) gängigen Modelmaßen oder den bei Evans erhältlichen Größen von 40 bis 60. Wir meinen: Aufregende Beth statt langweiliger Bordüre!

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1 Kommentar

  1. guter Artikel , die Übergrößen Kleidung für Mollige kommt immer mehr in Mode

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