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Der Minimalismus kehrt in die Mode zurück.

Das französische Label Plein Sud, bislang bekannt für Ornamente und Muster, gibt sich dem Trend gemäß zurückhaltend.

Sexy Schnitte, gewohnt rockig – doch etwas düsterer:

Die aktuelle Kollektion ist deutlich reduziert. Schwarz und Grau, das bleiben die dominierenden Farben des Labels.

Stretch und Steppnähte bringen die Kleider perfekt auf Figur, für fließende Silhouetten sorgen hingegen auf Taille gesetzte Drapierungen.

Unserer Meinung nach sind es die kleinen Details bei Plein Sud, die trotz klarer Linie für nötige Raffinesse sorgen.

Minimalismus – ein Trend für jeden?

Minimalistische Schnitte sind eher etwas für Selbstbewusste – nichts kann ablenken, wenig lässt sich kaschieren.

Schlichter, doch effektvoll ist da ein Gürtel von Plein Sud. Die extrabreiten Riemen mit dezenter Drapage akzentuieren Tops, Blusen oder Cardigans.

Mode für Extrovertierte, doch im Gegensatz dazu lebt und arbeitet Plein Suds Gründer zurückgezogen. Von Fayçal Amor ist wenig bekannt.

Er wuchs im Norden Marokkos als Sohn eines Industriellen und einer Malerin auf. Amor baute Ende der 1960er Jahre ein großes Textilunternehmen auf.

Seine Bestimmung schien er jedoch in Frankreich zu sehen. Er ging schließlich 1980 nach Paris – und lebte mehrere Jahre lang als Einwanderer in der Illegalität.

Eine Lebensgeschichte, die angesichts des heutigen Erfolgs und Renommee von Plein Sud, umso mehr fasziniert. Der einzigartige Mix aus Seide, Chiffon und Leder trägt Fayçal Amors Signatur und bleibt auch über kurzlebige Modetrends hinweg tragbar.

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