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Ein Rückblick zu den Anfängen

Sabots, Keilabsätze und Plateaus zeigen sich von ihrer natürlichen Seite. So sind Keilabsatz und Co. im Frühjahr/Sommer 2011 vor allem aus umweltbewussten Materialien wie Kork, Holz und Bast. Doch wo liegt der Ursprung der Trendschuhe? Eine kleine Geschichte von Sabot bis zu Plateau.


Sabot: Die älteste Schuhform ist wohl der Sabot oder auch Klompe genannt. Der Name bezeichnet einen pantoffelartigen Holzschuh, der aus einem Stück geschnitzt ist. Er hat eine dicke Sohle mit geformten Fußbett und Vorderkappe,allerdings keine Ferse.

Bereits in der Bronzezeit ist der Holzschuh in Küstengegenden wie Friesland und Finnland verbreitet. Bis er schließlich nach Frankreich gelangt und dort charakteristisch für die französischen Revolutionäre Anfang der 1790er war. Sein Revival feierte der Holzschuh, der in Englisch Clog genannt wird in den 60ern und 70ern.

Keilabsatz und Plateausohle: Das Jahr 1936 brachte den Keilabsatz hervor, dem 1938 die Plateausohle folgte. Erfinder war kein geringerer als der Schuhgroßmeister Salvatore Ferragamo.

Die Idee für die außergewöhnlichen wurde aus der Not geboren. Da nach 1935 der Schuhindustrie kein hochwertiger Stahl mehr zur Verfügung stand, welcher zur Unterstützung des Bogens zwischen Sohle und Absatz notwendig ist, entwickelte Ferragamo 1936 den Keilabsatz. Dieser bestand aus Kork oder Holz und wurde mit Gravuren und bunter Bemalung verziert.

1938 erfand er die Plateausohle, die zunächst aus einzelnen unterschiedlich farbigen Korklagen bestand.

Sowohl Plateau als auch Keilabsatz feierten als Modetrends ihr Comeback genauso wie Sabots in den 60ern und 70ern. So zeigt sich das sixties Flair auch bei den Sommerschuhen für 2011.

Bilder via stylebop, whats wrong with the zoo,  the legal runway

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