Know-how

Formen des Ausschnitts

Der Kragen hat als Rahmen für das Dekolleté viele Facetten. Eigentümliche Namen wie U-Boot-, Wasserfall- oder Bubikragen deuten die Form des Ausschnitts an. Doch was steckt wirklich dahinter? Ein Überblick von der Form bis zum Namen.

Bubikragen: Der Bubikragen oder auch Claudine genannt geht zurück auf die 1920er. Der zu der Zeit in der Mode aufkommende Pagenkopf oder eben auch Bubikopf prägte den Namen der Kragenform, da der Bubikopf passend zum Bubikragen getragen wurde. Der Bubikragen ist ein runder, liegender Frauenkragen.

Boot Kragen: Der U-Boot Kragen, Boot Kragen oder auch Schiffchenkragen ist ein breitgezogener, ovaler Ausschnitt, der bis an die Schultern reichen kann. Auch er kam in den 20er Jahren in Mode und war vor allem bei Abendkleidern beliebt.


Wasserfallkragen:
Der Wasserfallkragen ist ein tiefgezogener, üppiger Kragen mit wallendem Fall ähnlich der Form eines Wasserfalls. Der Wasserfallkragen stammte eigentlich aus der Herrenmode des 18. Jahrhunderts. Ende des 19. Jahrhunderts wurde er in die Damenmode übernommen.

Carmen Dekolleté: Das Carmen Dekolleté bezeichnet einen schulterfreien von Volants eingefassten Halsausschnitt. Der Look und damit auch die Dekolleté Form orientieren sich an der andalusischen Volkstracht.

Abseits des V-Ausschnitts haben sich die verschiedensten Dekolleté- bzw. Kragenformen etabliert. Von rund bis eckig, von klein bis groß bilden sie den passenden Rahmen für jedes Dekolleté.

Bilder via stylebop, besten welt

Tags:

0 Kommentare

Bitte einen Kommentar hinterlassen