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Vom Bett auf den Laufsteg

Der Winter wird gemütlich. Pyjama und Co. dürfen nämlich jetzt auch außerhalb des Bettes getragen werden. Grund genug den Pyjama und seine Geschichte mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Herkunft: Das Wort Pyjama entwickelte sich aus dem Hindi- persischen Wort „paijschama“ oder auch „pajdschama“, was übersetzt „Hose“ bedeutet. Gemeint war damit die Hose der indischen und persischen Tracht.

Entwicklung: Um 1850 wurde die Tracht von den Europäern entdeckt. Aber erst in den 1890 ern hielt der Pyjama Einzug ins Schlafzimmer. Genauer gesagt trug ihn der Mann als Schlafanzug in tropischen Regionen. Obwohl er anfangs in Europa noch belächelt wurde, wanderte er auch bald ab in die europäischen Schlafzimmer. Bis zum ersten Weltkrieg hatte der Pyjama sich zumindest bei den Männern als Schlafgewand weitestgehend etabliert.

In den 30 ern kam vorübergehend der Strand-Pyjama auf. Die weiten, leichten Hosen dienten als Urlaubsbekleidung der Frauen. Erstmals in der Modewelt tauchte der Pyjama um 1959/60 als Prinzessin Irene Galitzine den Palazzo-Pyjama bei den Haute Couture Schauen in Rom vorstellte. Es war ein seidener Hosenanzug mit tunikaartigem Oberteil und Hosen mit weit nach unten ausgestellten Beinen.

Status Quo: Mittlerweile hat sich der Pyjama in der Gesellschaft als Schlafkleidung etabliert. In Abwandlung kann man ihn auch immer wieder auf dem Laufsteg erkennen. Im typischen Zick-Zack- Muster oder in anderen Prints zeigte diese Saison beispielsweise Missoni die gemütliche Hose für Herbst/Winter 2011.

Bilder via littleredbook

Tags: , Missoni

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