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Ein Modeklassiker ist und bleibt die Marlene-Hose und das jetzt schon seit fast 80 Jahren.

Der Ursprung: Ihre berühmte Namensgeberin war keine geringere als Marlene Dietrich. Die deutsche Schauspielerin machte die Marlene-Hose in den 30ern mit ihrem Film „Marokko“ berühmt.

Doch schon in den 20ern konnte man sie vereinzelt an Trendsetterinnen entdecken. Sie stand für das Lebensgefühl der damaligen Zeit und unterstrich die zunehmende Unabhängigkeit der Frau. Mit dem Aufkommen eines eher androgynen Stils dem sogenannten „Garconne-Stil“ der Frau und Stilikonen wie Katherine Hepburn, Greta Garbo oder eben Marlene Dietrich gewann die weitgeschnittene Hose immer mehr an Bedeutung.

Dann verschwand die Marlene-Hose eine zeitlang von der Bildfläche bis sie in den 70ern ihr erstes Revival feierte. Auch damals rief sie eine Schauspielerin wieder ins Modegedächtnis zurück  und zwar keine geringere als Diane Keaton im Film der „Stadtneurotiker“ von Woody Allen.

Seitdem scheint sie nie mehr ganz verschwunden, denn auch diese Saison sah man sie wieder auf den Laufstegen.

Der Look: Charakteristisch für die Marlene-Hose ist der weite Schnitt. Er orientiert sich an Männerhosen. So sitzt die Marlene-Hose an der Taille und hat einen angesetzten Bund. Die Weite der Hosenbeine entsteht durch Bundfalten. Der Schnitt kann gerade nach unten verlaufen oder noch einen zusätzlichen Schlag enthalten. Der klassische Stoff ist ein leichter Wollstoff, mittlerweile sieht man die Marlene-Hose aber genauso in Denim oder anderen Variationen.

Genauso wie die Marlene Dietrich wohl nie aus der Mode kommen wird, bleibt auch die Marlene-Hose auf ewig Zeiten ein Klassiker.

Bilder via alzd, Cinema, stylefrizz

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