Know-how

Taschenklassiker Teil II

Nachdem wir uns bereits letzte Woche eingehend mit der Chanel® 2.55 beschäftigt haben, widmen wir uns diese Woche im Modelexikon erneut einem Taschenklassiker unter den Designerhandtaschen. Nämlich der Baguette Bag von Fendi. Sie feiert dieses Jahr ihren 15 ten Geburtstag. Grund genug das Geburtstagskind einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Geschichte

1997 lanciert Silvia Venturini Fendi die Baguette Bag. “Ich wurde damals darum gebeten, eine besonders schlichte und praktische Handtasche zu kreieren. Sie sollte technisch und minimalistisch sein – der Zeit entsprechend. Meine Antwort darauf war die Baguette. Zum Glück hatte ich schon immer meinen eigenen Kopf”, erklärt die Designerin gegenüber der Vogue. Denn entstanden ist das genaue Gegenteil ein Täschchen in das gerade Mal Zigaretten, Geldbörse und Handy passen, ausgestattet mit opulenten Designs. Der richtige Durchbruch für die Baguette folgte als Sarah Jessica Parker alias Carrie Bradshaw sie mehrfach in Sex and the City trug.

Stil

Charakteristisch für die Baguette Bag ist vor allem das Logo des Doppel FF an der Schließe und die Form. Getragen wird sie eingeklemmt unter der Schulter ähnlich wie das französische Stangenbrot von dem sie auch ihren Namen Baguette hat. Während Muster, Farben und Materialien immer wieder variieren, bleibt die Form und das Logo FF an der Schnalle bestehen.

Status Quo

Auch nach 15 Jahren erfreut sich die Baguette Bag größter Beliebtheit. Mittlerweile wird das Modell in rund 700 verschiedenen Variationen herausgebracht und namenhafte Künstler wie Jeff Koons oder Damien Hirst designten Entwürfe für die Baguette Bag. Pünktlich zum Geburtstag erscheint dann auch das eigene Buch und eine limitierte Kollektion mit den Lieblingsentwürfen der Designerin Silvia Venturini Fendi. In diesem Sinn wünschen auch wir der Baguette Bag von Fendi alles Gute!

Bilder via baguette-fendi.com

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