Von der Farm auf den Laufsteg
Die Latzhose feiert ihr Revival, wie man z.B. an der Kampagne von Topshop erkennen kann. Grund genug das „kultige“ Stück einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Geschichte
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Latzhose bevorzugt in der Arbeitskleidung heimisch. Dort war sie vor allem in den USA bei Farmern und Landarbeitern beliebt. Doch auch in Deutschland gehört sie beispielsweise als „Blaumann“ zur Grundausstattung von Industriearbeitern und Handwerkern. In den 1970 er Jahren schwappte sie dann in die Jugendkultur über und wurde weltweit als jugendliche Freizeithose beliebt. 1975 dann schaffte sie endgültig den Sprung in die Modewelt als Yves Saint Laurent sie in seiner Kollektion zeigte.
Stil
Charakteristisch für die Latzhose ist das an der Hose angesetzte viereckige Oberteil mit Trägern – der Latz. Meist sind die Hosen dazu aus blauem Jeansstoff. Ihrem Ursprung aus der Arbeiterkleidung entsprechend ist sie vor allem in der Freizeitkleidung heimisch. Ihr Stil bleibt meist trotz ihrer Variationsvielfalt sportlich, leger.
Status Quo
Labels wie Acne oder Topshop feiern diese Saison das Comback der Latzhose und zeigen sie auf den Laufstegen. Zumindest vorübergehend scheint so der Latz mit Hose erneut seinen Platz in der Freizeitkleidung gefunden zu haben.

Bild via La Jessie
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