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Details zu Denim. Jeans sind weltweit bekannt und gehören zu den beliebtesten und meistverkauften Kleidungsstücken – sowohl bei Frauen als auch Männern.

Doch wo liegen eigentlich die Ursprünge dieser robusten Baumwollhosen? Welche Labels liefern heutzutage die passende Jeans und welche Trends machen von sich reden?

Wir beleuchten für euch im Modelexikon die “Geschichte der Jeans”.

Namensgebend für die Jeans waren die italienische Stadt Genua und südfranzösische Händler. Diese nutzten bereits im 17. Jahrhundert den Hafen von “Gênes” zum Umschlag ihrer Stoffe. Bald entwickelte sich die Bezeichnung “Serge de Nîmes à Gênes” zum Qualitätsmerkmal – wovon sich der heute verwendete Begriff “Denim Jeans” ableitet.

Allerdings bereitete erst der deutsche Auswanderer Levi Strauss der Jeans in den USA ihren Weg zu weltweitem Ruhm. Er fertigte Mitte des 19. Jahrhunderts für amerikanische Goldgräber besonders strapazierfähige Hosen an – erst aus Segeltuch, dann aus Jeans.

Das Besondere an seinem Modell?

Die Taschen der Levi’s besaßen mit Nieten verstärkte Taschen und die Nähte waren aus farbigem Garn. Die ursprünglich beigen Hosen wandelten sich durch den Einsatz von Indigo ins bis heute charakteristische Blau.

Dennoch war etliches bei den ersten Jeans anders: In den Anfängen waren diese Hosen ausschließlich für Arbeiter vorgesehen.

Erst in den 1950ern entdeckten jugendliche Subkulturen und die damaligen Schauspielrebellen aus Hollywood die Jeans als ihr Kleidungsstück.

Von den USA aus verbreiteten sich die Jeans in alle Länder dieser Welt. Was damals für Aufsehen in der Gesellschaft sorgte, ist hierzulande längst zur Normalität geworden. Vom Kleinkind bis zum Senior tragen heute alle die ursprünglich unkonventionellen Hosen.

Zur Levi’s gesellten sich unzählige weitere Marken – und zwar aus jedem Preissegement. Von Luxus bei Armani über Streetwear bei Bench bis hin zu Denimklassikern von Mustang, Lee oder Wrangler: Die Jeans ist praktisch und wandlungsfähig.

Das beweisen die vielen Trends, denen die Jeans über die Jahrzehnte hinweg unterliegt: Man denke nur an die Schlaghosen der 70er Jahre. Die gerade wiederbelebte Karottenjeans und Röhre der 80er oder an die überweiten Baggy Pants sowie kultigen Hüftjeans, die ab Anfang der 90er die männliche und weibliche Jugend einkleidete.

Wer’s bequem mag, sollte bei seiner Jeans auf den Stretchanteil achten. Anfänglich knapp sitzende Hosen weiten sich durch häufiges Tragen noch etwas.

Ansonsten bleiben Schnitt, Waschung und Details dem persönlichen Stil vorbehalten. Zahlreiche Labels führen heutzutage übrigens Hosen, die aus Biobaumwolle und unter fairen Bedingungen gefertigt wurden.

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