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Gut gewickelt

Kopfbedeckungen liegen im Sommer voll im Trend. Nicht nur das sie vor der Sonne schützen, sie sehen auch stylish aus.

Neben Strohhüten erobert diese Saison auch der Turban, nicht nur die Laufstege. Die kleine Geschichte des Turbans.

Geschichte: Der Turban ist eine orientalische Kopfbedeckung. Er wird vor allem von Hindus und Mohammedanern getragen.

Der Turban besteht aus einem nach Region, Sekte oder Kaste verschieden um den Kopf oder um eine Kappe gewickelten, Stoffstreifen aus Leinen, Seide, Baumwolle oder Wolle.

Durch die Kreuzfahrer gelangte er Ende des 14./15. Jhd. nach Europa, wo er maßgeblich die Kopfbedeckung sowohl der Frau als auch des Mannes beeinflusste. So gehörte der Turban bereits Anfang des 19 Jahrhunderts zur Kopfbedeckung der Frau für den Abend.

Sein erstes Comeback feierte er dann in den goldenen 20ern, danach tauchte er wieder um 1936 in der Mode auf und hielt sich bis ca. 1945. Sein drittes Comeback gelang ihm dann um 1977 bis er dann sehr schnell wieder von der modischen Bildfläche verschwand.

Status Quo: Ob in Neonfarben von Issa London, von Armani oder in schwarz von Jason Wu der Turban zeigt für den Sommer 2011 viele Variationen.

Das perfekte Sommeraccessoire ist der Turban, solange er gut gewickelt ist.

Bilder via her ladyship, stickyvinyll

Tags: Accessoires, Armani, , Jason Wu, ,

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