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Vom Schutzanzug zum Must-Have

Der Overall hat diesen Sommer Hochkonjunktur. Wir nehmen Hintergründe, Stil und Nutzen des Overalls genauer unter die Lupe. Das Comeback des Alleskönners im Überblick.

Overall: Der Name Overall kommt aus dem englischen und bedeutet soviel wie „über alles“. Die Bezeichnung hat sich aus seiner ursprünglichen Funktion als Schutzanzug entwickelt.

Es ist ein einteiliger Anzug aus einem in der Taille zusammengenähtem Hemd und langer Hose. Der Overall kam in den USA als Monteuranzug auf. Während des 1. Weltkriegs eroberte er auch die Frauenmode in Europa als sogenannte Schürzen- oder Blusenhose.

In den 50er Jahren wurde er als weiblicher Hausanzug entweder mit enger Capri- oder weiter Türkenhose modern. In den 70ern setzte er sich dann , vereinfacht durch den Reißverschluss, als jugendlicher Freizeit- und bequemer Alltagsanzug durch.

1975 eroberte der Overall dann endgültig die Modewelt als Yves Saint Laurent ihn in verschiedenen Farben zum Modeanzug machte.

Nachdem es einige Zeit ruhig war um den einstigen Schutzanzug feiert er diesen Sommer sein großes Comeback. Egal ob in elegant oder leger, mit engen oder weitem Bein, V-Ausschnitt oder Halterneck – Der Overall zeigt sich diesen Sommer in vielen Facetten.

Exkurs Jumpsuit: Ähnlich wie der Overall ist auch der Jumpsuit ein Must-Have für den Sommer. Praktisch, luftig und leicht zeigt sich der einteilige Hosenanzug im Gegensatz zum Overall mit kurzen Beinen. Auch er kam um ca. 1969 in Mode.

Vom Schutzanzug zum Hausanzug auf den roten Teppich war es ein weiter Weg. Trotz allen Hindernissen ist der Overall und auch der Jumpsuit beliebter denn je und das nicht zuletzt weil er so praktisch ist.

Bilder via lifestyle excite, miss solution

 

Tags: , Yves Saint Laurent

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