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Cowboys aus Südamerika

Gauchos sind die Viehhirten in der südamerikanischen Pampa. Kurz gesagt, die Gauchos könnte man als die südamerikanischen Cowboys bezeichnen. Für Herbst/Winter 2012 entdeckten die Designer den Gaucho – Look, allen voran Christophe Lemaire für Hermès. Grund genug den Gaucho – Look genauer unter die Lupe zu nehmen.

Stil: Charakteristisch für den Gaucho – Look ist die Mischung aus femininen und maskulinen Elementen. Vor allem natürliche Materialien wie Leder, Pelz und Wolle unterstreichen die Anlehnung an die südamerikanischen Viehhirten. Formen wie Capes, Ponchos, Gaucho-Hosen und Ledermäntel in Kuttenform verstärken den Eindruck.

Maskuline Elemente wie breitkrempige Herrenhüte, Binder, Tücher, sowie folkloristische Muster verstärken den Eindruck.

Status Quo: Viele Designer greifen in ihren Kollektionen oft einzelne Elemente des Gaucho – Look auf. Hingegen Christophe Lemaire zeigte bei seiner Show für Hermès auf der Paris Fashion Week fast den „Gaucho-Komplett-Look“ in der Luxus Version.

So sah man bei Hermès einen sehr maskulinen Look mit viel Leder, klaren Formen und weiten Silhouetten in gedeckten Farben. Herrenhüte und Schals als Krawatten getragen komplettierten den Look.

Der Gaucho – Look spielt mit den Geschlechtern und setzt bewusst maskuline Elemente ein um die Weiblichkeit hervorzuheben. Zwischen den Geschlechtern wirkt der Gaucho – Look durch die weiten Formen und meist starren Materialien meist sehr streng und selbstbewusst.

Deshalb sollte man sich im Alltag nur einzelne Elemente herausfiltern. Schließlich sind die Wenigsten Gauchos in der südamerikanischen Pampa.

Bilder via style.com

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