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Ein Rückblick von den Anfängen bis Heute

Der Sommer steht vor der Tür und schon bald beginnt die Bikinisaison. Mittlerweile gibt es den berühmten Zweiteiler in den verschiedensten Variationen. Doch das war nicht immer so. Ein Rückblick zu den Anfängen des Bikinis.

Den ersten Bikini gab es 1946. Er wurde allerdings nicht wie zu erwarten von einem Modedesigner, sondern von dem Maschinenbauingenieur Louis Réard erfunden. Werbewirksam nannte er den Zweiteiler bestehend aus Büstenhalter und Schnurhöschen Bikini nach den gleichnamigen Südseeinseln, die damals wegen der Atomtests durch die Presse gingen. Am 5. Juli 1946 stellte er im Pariser Nobelbad „Molitor“ das erste Mal den zweiteiligen Badeanzug vor.

Zwar gab es bereits 1928 auseinandergeschnittene Badebekleidung, diese war jedoch aus einem unelastischen Material und bestand nicht aus BH und Höschen. So trat der Bikini seinen Siegeszug an. Anfang der 70er wandelte dann der Designer Rudi Gernreich den Bikini zum Monokini um. Dieser bestand aus einem Höschen, welches bis zur Hüfte reichte und zwei Trägern. Da die Brust nicht bedeckt war nannte man es auch Oben-Ohne-Mode.

Nach 1985 erhielt die Bikini Hose einen extrem hohen Ausschnitt und wurde in den 90ern zum Tanga. Mittlerweile sieht man sowohl die Bikinis im 50er Jahre Stil wieder als auch den Monokini in einer Abwandlung.

Von 1946 bis heute bleibt der Bikini Badebekleidung Nummer 1 und das nicht zuletzt wegen seiner unendlichen Variationsmöglichkeiten.

Bilder via labelqueen,schwarzwaelderbote, phinnweb, loveblogging

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