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Allroundtalent

Zwischen Abendrobe und Freizeitkleidung bewegt sich das Cocktailkleid. Fernab vom spießigen Image der 50er feiert es auf den Laufstegen immer wieder sein Comeback. Ein Allroundtalent für fast jede Gelegenheit. Die kleine Geschichte des Cocktailkleids.

Name: Der Begriff kommt aus dem Englischen von „cocktail“, was soviel heißt wie Hahnenschweif. Der Bezug zum Namen entsteht allerdings durch das 1905 beliebt gewordene Mixgetränk – den Cocktail und vor allem die damit verbundene Cocktailstunde oder -party.

Entstehung: Erfunden hat es kein geringerer als Christian Dior. Bereits 1948 lanciert er das Cocktailkleid in seiner Kollektion. Mit dem tiefen Dekolleté oder schulterfreien Bustier einer Abendrobe und der gemäßigten Länge eines Nachmittagskleides ist es ideal für alle frühen Festlichkeiten, wo die Abendrobe zuviel und die Freizeitkleidung zuwenig ist.

Merkmale: Ein elegantes, in der Saumlänge einem Tageskleid entsprechendes Gesellschaftskleid. In den 50ern und 80ern war das Oberteil häufig aus einer Korsage gearbeitet. Heute zeigt es sich legerer.

Status Quo: Fast in jeder Kollektion gehören die Cocktailkleider zum festen Inventar. Allerdings in einer gemäßigteren Form als zur Zeit ihrer Entstehung. So zeigten beispielsweise Miu Miu, Prada, Vivienne Westwood, Jason Wu und noch viele mehr verschiedene Variationen des kurzen Abendkleids.

Das Cocktailkleid ein Allroundtalent mit vielen Gesichtern.

Bilder via art perect, evillyns

Tags: Dior, , Jason Wu, Miu Miu, Prada,

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