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Auf den Spuren des Klassikers

Die Stiefelsaison ist eröffnet. Trend für Herbst/Winter 2011 sind die Chelsea Boots. Doch woher kommt der Name? Was steckt hinter der Geschichte? Und durch was kennzeichnet sich der Stil des Trendstiefels? – Auf  den Spuren des Chelsea Boots.

Geschichte: Erfunden hat den Chelsea Boot der Schuhmacher J.S. Hall um 1830. Er war zu der Zeit ein klassischer Herrenschuh. Sein Revival feierte der Chelsea Boot um 1960. Verantwortlich dafür waren die Beatles. Die Beatles trugen den Stiefel in abgewandelter Form mit höherem und leicht geschwungenem Absatz, sowie einer eng zulaufenden Schuhspitze. So verhalfen die Beatles dem Chelsea Boot zu einer großen Popularität und gaben ihm auch seinen zweiten Namen, nämlich die Beatle Boots.

Kennzeichen: Das wohl offensichtlichste Merkmal des Chelsea Boots sind die Gummibandeinsätze. Des Weiteren ist er eine Stiefellette, dessen Höhe über den Knöchel reicht.  Man unterscheidet zwei Varianten. Zum einen den Chelsea Boot mit Schaftschnitt, bei dem unterhalb der Gummibandeinsätze eine kurze vertikale Naht verläuft. Zum anderen den Stiefel ohne diese Naht.

Stil: Aus der Herrenmode stammend kennzeichnet den Stil des Chelsea Boots–auch und vor allem in der Damenmode- immer noch eine sehr maskuline Note. Er wirkt eher grob und derb, schon allein durch die Machart und eignet sich deshalb perfekt als Herbst- bzw. Winterstiefelette. Allerdings nicht für Wintertouren oder Ähnlichem wegen des feinen Leders. Ähnlich wie die Bikerboots passt er perfekt als sportlicher Freizeitschuh im Alltag und liegt dazu für Herbst 2011 voll im Schuhtrend.

Bilder via stylebop, ohyesthosewerethedays

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1 Kommentar

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