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Bauchfreiheit

Der Sommer wird bauchfrei. Schuld daran sind die knappen Entwürfe der Designer, die das Bustier und die Bandeau-Tops wieder aufleben lassen. Von Prada bis Dolce & Gabbana greift der „Bauchfrei Trend“ um sich. Grund genug die Wurzel des „Übels“ einmal genauer unter die Lupe zu nehmen – das Bustier & Bandeau.

Geschichte: Der Name Bustier hat sich aus dem französischem Wort „buste“ entwickelt und heißt übersetzt „Büste, Oberkörper“. Auch Bandeau lässt sich aus dem französischem herleiten und bedeutet übersetzt Band. Als Bustier hingegen bezeichnet man ein miederartig anliegendes Oberteil in Bandeauform, welches kaum bis zur Taille reicht. Das Bustier kam um ca 1970 in Mode und wurde als sommerliches Oberteil getragen.

Status Quo: Marken wie Prada, Miu Miu oder auch Dolce & Gabbana ließen in ihren Sommerkollektionen 2012 das Bustier & Bandeau wieder aufleben. So zeigte Prada beispielsweise Bandeau-Tops zu hoch geschnittenen Röcken.

Dolce & Gabbana hingegen setzte auf das Bustier und zeigte es sowohl für die Alltagsmode als auch Abendmode. Kombiniert zu weitschwingenden Röcken und Hot Pants mit Früchte- und Gemüseprints für den Alltag und mit opulenten Stickereien zu engen Pencil-Skirts in Schwarz für den Abend.

Charakteristisch für den Trend ist allerdings bei allen Designern, dass der Bauchnabel verdeckt bleibt. Also zu dem freizügigem Bandeau oder Bustier jeweils hochgeschlossene Röcke bzw. Hosen kombiniert werden.

Stil: Anders als in den Siebzigern zeigt sich das Bustier aktuell nicht ganz so freizügig, da es nur den schmalen Spalt zwischen Taille und über dem Bauchnabel freigibt. Die Wirkung hängt dabei natürlich auch von der Form bzw. Freizügigkeit des jeweiligen Oberteils ab. So braucht man für Bandeau-Tops schon einen ziemlich durchtrainierten Körper, damit die großzügig freigegebene, nackte Haut gut aussieht.

Zwischen Unterwäsche und Oberteil haben sich das Bustier und Bandeau ihren Weg an die Oberfläche erkämpft.

Bilder via style.com

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