Know-how

Von der Insel in den Alltag

Der Sommer gehört der knappen Beinbekleidung. Wem Hotpants und Minirock zu kurz sind, der findet in den Bermuda-Shorts die passende Alternative. Vor allem diese Saison erfreuen sie sich wieder größter Beliebtheit. Deshalb widmet sich das Modelexikon diese Woche Ursprung, Stil und Status Quo der Bermudas.

Bermudas Jil Sander Navy (300 €)

Geschichte

Die Bermuda wurde gegen Ende der 1950 er Jahre bunt gemustert und in auffallenden Farben vor allem von den Nordamerikanern als Strandhose getragen. In den 60 er Jahren schwappte sie dann als bequeme Freizeithose für Männer und Frauen auch in die Allgemeinheit über. In neuer Form kombiniert mit Blazer war sie dann Anfang der 80 er Jahre bei den Damen als elegant-sportlicher Hosenanzug sehr beliebt.

Bermuda Diane von Fürstenberg (297 €)

Stil

Charakteristisch für die Bermuda ist ihre Beinlänge. Im Gegensatz zu den wesentlich kürzeren Shorts endet sie knapp oberhalb des Knies. Je nach Kombination und Farbe ist sie sowohl als elegantes Bürooutfit tragbar als auch in der Freizeit.

Bermuda Tibi (280 €)

Status Quo

Lange galten die Bermudas als spießig, allerdings zeigen die Designer, dass es auch anders geht. Für Sommer 2012 sieht man beispielsweise Bermudas in den Kollektionen von Jil Sander Navy oder auch Tibi. Dabei feiert sie sowohl als Hosenanzug mit gleichfarbigen Blazer als auch Freizeithose ihr Comeback. Übrigens sind die kurzen Hosen tatsächlich nach den Bermuda-Inseln benannt. Insofern hat die Shorts ihren Weg von der Insel in den Alltag geschafft.

 

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