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Kate Moss, Claudia Schiffer, Naomi Campbell, Miranda KerrTopmodels unserer Zeit. Jeder kennt sie und viele Mädchen und Frauen wären gerne genauso wie sie. Model ist einer der Traumberufe schlechthin, doch das war nicht immer so. Ein Rückblick zum Ursprung der Models. Wie alles begann?

Die Anfänge der Models liegen weit zurück im 14 Jahrhundert. Die ersten Models waren Modepuppen aus Holz, die zu den verschiedenen Fürstenhäusern geschickt wurden, um die adligen Damen über die neuesten Trends zu informieren.

Ab dem 18 Jhd. Waren die Modepuppen schon florierende Geschäftsartikel. Sowohl ihr Aussehen als auch ihr Name änderte sich. So benutzte man nun auch Porzellan oder ab Mitte des 18 Jhd. Papier und gab den Puppen den Namen „Pandora“, abgeleitet von der „Büchse der Pandora“.

Marie Vernet – Die Mutter aller Models. Mitte des 19 Jhd. wird zum ersten Mal Mode an einem weiblichen Model gezeigt. Der Begründer der Haute Couture Charles Frederick Worth lässt zum ersten Mal seine Frau Marie Vernet den Kundinnen seine Kreationen vorführen und begründet damit die Anfänge des Berufs Model.

Zunächst führten meist die jungen Verkäuferinnen die Modelle vor und hatten einen geringen Stellenwert vor den Damen der höheren Gesellschaft, da sie meist aus sozial niedrigeren Gesellschaftsschichten stammten. Mit der Entwicklung der Modefotografie und des Laufstegs änderte sich auch der Stellenwert der Mannequins.

Die Professionalisierung des Berufsbildes begann 1925 als Jean Patou erstmals systematisch Models für sein Modehaus anstellte. So entwickelten sich bereits ab 1915 erste Modelagenturen in New York, die hauptsächlich arbeitssuchende Schauspielerinnen vermittelten. Mit dem Börsencrash 1929 wird der Beruf des Mannequins erstmals gesellschaftlich anerkannt, denn so konnten auch die höheren Töchter in den wirtschaftlich schlechten Zeiten Geld verdienen. Auch die Modehäuser erkannten, wie wichtig das passende Model ist um Mode und Marke zu unterstreichen.

Modefotografen wie Erwin Blumfeld, Man Ray oder Richard Avedon machten Models wie Lisa Fonssagrives oder Dovina weltweit bekannt. Mode, Models, Fotografen und Zeitgeist wurden immer mehr zur Symbiose. Das Eine ergänzte das Andere, so symbolisierten beispielsweise Twiggy die Jugendbewegung der 60er.

Der Höhepunkt der Modelära war Ende der 80er mit den sogenannten „Supermodels“ wie Linda Evangelista, Naomi Campbell, Claudia Schiffer oder Tatjana Patiz erreicht. Jetzt hieß es nicht mehr die Mode macht das Geld, sondern die Models garantierten den finanziellen Erfolg. Legendär ist das Zitat von Linda Evangelista: „Unter 10.000$ stehe ich gar nicht auf“.

Die Zeiten haben sich geändert. Zwar assoziiert man mit dem Beruf des Models immer noch Glamour, Ruhm und ein Luxusleben, doch nur die wenigsten schaffen es in die Topliga und vorher liegt ein steiniger Weg.

Bilder via Operagloves, Monica Books, Sofrani Finesse, Modelmanagement, Luxe Gifts, 60er und 70er

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