Logo vs. Individualität
Luxus gut sichtbar bekommt man vor allem auf den Handtaschen zu sehen. An der Oberfläche prangen die Logos von Louis Vuitton, D&G, Prada oder Chanel. Kaum jemand der die berühmten Zeichen nicht kennt und in eine Preiskategorie einordnen könnte. Aber wo bleiben da Persönlichkeit und Individualität?
Die Sprache der Handtasche
Natürlich sprechen auch Handtaschen mit Logo eine eigene Sprache. Bin ich eher trendorientiert trage ich beispielsweise eine Alexa Bag von Mulberry. Mag ich es eher klassisch kaufe ich mir lieber eine Louis Vuitton Pochette oder eine Kelly Bag von Hermès.
Doch trotzdem ist es nicht die individuelle Sprache die man spricht, sondern man übernimmt als Trägerin das allgemeine Image der jeweiligen Luxusfirma und Taschenlinie.
Um die Persönlichkeit des Kunden stärker mit ein zubringen haben sich jetzt einige Luxuskonzerne in neue Gefilde gewagt. Die sogenannte Produkt-Personalisierung hält Einzug bei Prada und Louis Vuitton ganz nach dem Slogan „When your own initials are enough“.
Trend Produkt-Personalisierung
Der Trend scheint also gerade bei den Handtaschen mehr zur Individualität zu gehen. So hat Bottega Veneta alle sichtbaren Logos von den Traditionshandtaschen entfernt. Louis Vuitton bietet ihren Kunden an, Taschen mit handgemalten Emblemen oder Initialen zu versehen und auch Prada verziert die Taschen mit den eigenen Initialen.
Die Kunden können sich Material, Farben und teilweise auch Design selbst auswählen und sind somit aktiv in die Gestaltung der Luxustasche mit eingebunden. Dass das Konzept aufzugehen scheint, zeigten unlängst wie Kate Winslet oder Rene Zellweger, die mit ihrem personalisierten Prada Shopper durch die Straßen flanierten.
Fernab von der Logomania scheint der Trend also wieder hin zu Individualität und Persönlichkeit zu gehen. Ganz nach dem Motto „zeig wer du bist“ und nicht „was du auf dem Bankkonto hast“.
Bilder via modepilot, sistyle
Tags: Designer Handtasche, Louis Vuitton, Prada










