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Handtasche, Schultasche, Einkaufstasche, Umhängetasche – egal in welcher Form, die Tasche ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. So hat das Sprichwort „Aus der Tasche leben“ in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung bekommen, denn die Tasche ist wohl zum wichtigsten Accessoire des Menschen geworden. Doch bevor sie sich zur sogenannten „It-Bag“ mauserte, lag noch ein langer Weg vor ihr. Die 10 Stationen der Tasche.

1. Station-Die Beuteltasche: Man geht davon aus, dass sich bereits der frühe Urmensch einen Beutel in Form eines großen Blattes oder rohen Fellstücks infolge seiner Sammelleidenschaft zugelegt hat. Noch bevor es Kleidung gab schmückte sich der Mensch also mit Accessoires. Die Beutel oder Taschen wurden bis ins 16. Jahrhundert am Gürtel mit einer langen Trageschnur befestigt.

2. Station-Das Empire (1795-1815): Die zweite wichtige Station der Handtasche war das Empire. Damals wurde die Tasche zur Handtasche. Die dünnen, lose hängenden Chemisenkleider machten die bisherigen um den Leib gebundenen Taschen unbrauchbar. Der Beutel baumelte ab da von den Handgelenken der Frauen.

3. Station-Der Louis Vuitton Koffer: Mit zunehmenden Reise- und Freizeitbeschäftigungen begann auch der Bedarf an Reisetaschen zu steigen. 1854 begann Louis Vuitton, Kofferpacker am Hofe Napoleons III, erstmals Koffer mit flachen Deckeln herzustellen.

4. Station-Kuverttasche (1920): Die voranschreitende Emanzipation sollte sich auch in den Taschen äußern. In den 20ern kam erstmals die Kuverttasche in Mode. Die flache, henkellose Tasche passte perfekt zu den emanzipierten Hosenanzügen.

5. Station-Die erste It-Bag: Die erste It-Bag kam von Hermès. Berühmt wurde jene bereits 1937 erfundene Taschenform erst 1956 durch die Fürstin Gracia Patricia von Monaco oder Grace Kelly, die ihr den Namen „Kelly Bag“ gab.

6. Station-to handbag: Die eiserne Lady Margaret Thatcher erfindet den Begriff „to handbag“ , damit ist gemeint jemanden verbal attackieren, kritisieren oder wortwörtlich jemanden mit seiner Handtasche zu schlagen.

7. Station-Shopper: Mitte der 60er kam ein vollkommen neuer Typus von Tasche für die Frau auf – die Umhängetasche auch Shopper genannt. Die eigentliche Handtasche war für die Hippiezeit zu madamig und wurde deshalb von größeren Modellen abgelöst.

8. Station-City Rucksack: Noch unbeschwerter wurde das Tragen von Taschen , als in den 80er Jahren junge Frauen zu Stadtrucksäcken, sogenannten City Bags, griffen. Kultstatus erreichte der schwarze Segeltuchrucksack von Miuccia Prada, der 1984 auf den Markt kam.

9. Station-Hip Bags + Body Bags: In den 90ern wandert die Tasche mit den Body Bags wieder zurück an den Körper. Die Gürteltasche feiert ihr Revival.

10. Station-It-Bag Manie: Längst ist die Tasche als Markenzeichen erkannt worden. All-over- Drucke wie YSL, FF oder LV sind bis zu Übersättigung bekannt und jede Saison wird eine neue Tasche zum Must-have.

Status Quo: Heute hat man den Eindruck, dass Taschen sogar wichtiger als Kleidung geworden sind. Durch ihren hohen Wiedererkennungswert steigern sie die Individualität und unterstreichen die Identität.

Bilder via diggex, sohandbags, modepilot, modepilot, return2style




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2 Kommentare

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