Know-how

Aus dem Leben eines Models ...

Sussan Zeck ist Model. Einer der Traumberufe schlechthin. Mit 17 Jahren in München entdeckt hat sie es auf die internationalen Laufstege und  Magazine geschafft. Im Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen, Zielen und Wünschen.

Wie bist du zum Modeln gekommen?

Ich bin durch Zufall zum Modeln gekommen und wurde, als ich noch zur Schule ging, in München von der Inhaberin einer der führenden Modelagenturen der Stadt entdeckt. Nach meinem Abitur ging alles recht schnell und ich wurde zu Beginn meiner Modellaufbahn von der Zeitschrift Max zum “Schönsten Nachwuchsmodel Deutschlands” ausgezeichnet.

Von da an war ich ständig im Ausland unterwegs, mein erster Job war für ein sehr bekanntes italienisches Modelabel. Es folgten viele namhafte Laufstegshows, Interviews für Tv- Sender, Magazin- Fotostrecken sowie Kampagnen.

Traumberuf Model – Mythos oder Realität?

Ich würde es weder als Mythos noch als Realität bezeichnen. Mir fällt auf, dass die Meinungen der meisten Menschen zu diesem Beruf sehr extrem sind- entweder werden nur die Schattenseiten hervorgehoben oder aber nur der Glanz und Glamour. Beides würde ich als unrealistisch betrachten. Ich finde es gibt härtere Berufe. Das sind solche, die viel Verantwortung mit sich bringen. Dennoch sprechen etliche Faktoren dafür, diesen Beruf als einen harten Beruf zu bezeichnen- z.B. die Austauschbarkeit, die große Konkurrenz durch andere Models und Prominente, der Druck…

Welchen Tipp hast du für angehende Nachwuchsmodels?

Das Allerwichtigste ist es sich nur an seriöse Agenturen zu wenden, in den meisten Ländern gibt es Vereinigungen der lizensierten Modelagenturen. In Deutschland findet man diese Agenturen im Verband der “Velma”. Ist ein Mädchen bei einer dieser Agenturen aufgenommen, bedarf es einiges an Arbeit und Geduld, denn der Aufbau eines starken Portfolios dauert, ist jedoch Grundvoraussetzung. Ohne die erforderlichen Magazin- Referenzen und später auch Kampagnen ist es sehr schwierig sich auf internationalen Märkten zu etablieren.

Die Anfangsphase ist sehr arbeitsintensiv und anstrengend. Die Mädchen werden von Ihren Mutteragenturen auf internationale Märkte geschickt um dort Referenzen für Ihr Portfolio zu sammeln. Die wenigsten Wege führen zuerst nach Paris oder New York, sondern zuerst auf sogenannte Nebenmärkte. Diese monatelangen Auslandsaufenthalte können sehr kräftezehrend sein, doch nur wer es schafft sich hier durchzusetzen, hat auch eine Chance auf den hart erkämpften Hauptmärkten Fuß zu fassen.

Wie würdest du deinen Stil bzw. deinen Look bezeichnen?

Ich gehe nicht nach Labels, ich trage was mir gefällt. Sehr gerne viel Schwarz, mitunter in Kombination mit Weiß. Kleider finde ich, gerade wenn man sehr groß ist, femininer als Hosen. Ich liebe es Schmuck zu tragen, am liebsten Antiken. Ab und an investiere ich in ein Basic-Accessoire, das kann eine Tasche, ein tolles paar Schuhe oder eine Brille sein.

Was gefällt dir an We-love-Brands besonders?
Euer vorheriges Interview mit Karl Lagerfeld, welches so viele wahre Aussagen enthält! Karl Lagerfeld ist bodenständig, hat die richtigen Weltansichten, er weiß genau, was er will! Keine dieser Gestalten, die sich nur ins Rampenlicht drängen um im Licht zu erstrahlen, sondern ein Ausnahmetalent, eine Ikone.

Was sind deine Ziele für die Zukunft?

Das Modeln sehe ich als meine Eintrittskarte, nicht als mein Ziel. Meine Leidenschaft gilt und galt schon immer dem Schreiben, derzeit schreibe ich eine Kolumne, sowie für einige Magazine. Ich habe auch bereits Models für Agenturen gescoutet, was mir sehr viel Spaß bereitet hat.

Persönliches: Nach ihrer Entdeckung in München arbeitete Sussan Zeck bereits für namenhafte Labels wie Etro oder Cavalli auf den Laufstegen in Paris, Mailand oder London. Es folgten Interviews mit TV-Sendern wie Vox, CNN oder RTL. Zuletzt wählte “Fashion-TV” das Model in Mailand zum “Fresh Face” und begleitete die Sendung.

Tags:

1 Kommentar

  1. In the cmpolciaetd world we live in, it’s good to find simple solutions.

Bitte einen Kommentar hinterlassen