Know-how

Nachwuchspreis für Designstudenten

© Christof Nardin/SDBI

Unter dem Thema „SEXes“ fragt der European Fashion Award FASH 2013 nach neuen modischen Rollenvorbildern für Männer und Frauen. Ausgeschrieben von der Stiftung der deutschen Bekleidungsindustrie bewerten unter anderem namenhafte Modegrößen wie Margareta van den Bosch von H&M, Designer Michael Sontag oder Modejournalist Robb Young die Kollektionen. Jurymitglied  Joachim Schirrmacher stand uns Rede und Antwort zum Preis der deutschen Bekleidungsindustrie.

Der European Fashion Award FASH steht 2013 unter dem Thema „SEXes“. Wie hat sich dieses Thema entwickelt?

Die Themen entstehen in der Diskussion im Beirat. Die Basis ist dabei unsere Beobachtung des Zeitgeistes als auch der Entwicklungen in der Branche und an den Hochschulen. Mal wählen wir ein eher modisches Thema wie jetzt SEXes, mal ein funktionales wie “Die Kunst des Reisens” oder “Active – Performance Sportswear, mal suchen wir eine Gegenposition zum Mainstream wie mit “Attention”.

Was ist das Besondere am Wettbewerb, auch im Vergleich zu anderen Ausschreibungen?

Eine der Besonderheiten des European Fashion Awards FASH ist, dass wir ein Thema ausschreiben und nicht, wie oft, Abschlussarbeiten bewerten. Zum einen liegt dies in der Satzung von 1978 begründet, wonach die Stiftung ausschließlich Modeschüler fördert. Zum anderen möchten wir die Studierenden anregen, sich tiefer mit einem Thema auseinander zu setzen. Nicht zuletzt ist es interessant die unterschiedlichen Sichtweisen zu einem Thema in der Ausstellung und im Katalog zu sehen.

© Gregor Hohenberg

Was sind die Teilnahmebedingungen? Wer kann mitmachen?

Jeder der an einer Designschule eingeschrieben ist kann ab dem 4. Semester mitmachen. Auch wenn dies nicht von der Hochschule unterstützt wird. Wir legen großen Wert auf eine faire Ausschreibung in Anlehnung an Richtlinien wie denen des International Council of Societies of Industrial Design.

Inwieweit unterstützt der Wettbewerb „FASH“ die Sieger in der Branche Fuß zu fassen?

Ein gutes Beispiel ist Michael Court. Er sandte als Student im 4. Semster seine Arbeit ein, gewann den ersten Preis und viel Interesse für die Medien. Um seine volumigen Kleider in einer Talkshow angemessen zu präsentieren, vermittelten wir einen Kontakt zum Hamburg Ballett. Daraus ist eine Zusammenarbeit entstanden, in der Michael Court nicht nur 2010 die Kostüme für die Aufführung »Arkadien – Orte der Sehnsucht« im Rahmen des Schleswig Holstein Musik Festivals gestaltete, sondern  auch für das Ballett »Renku«, welches  die diesjährigen Hamburger Ballett-Tage eröffnete.

Daten & Fakten rund um den FASH AWARD

Anmeldeschluss:

30. September 2012

Einsendeschluss:

25. Oktober 2012

Preise:

Zu den Preisen gehören unter anderem die Aufnahme aller Siegerkollektionen durch einen renommierten Mode-Fotografen sowie umfangreiche Kommunikationsleistungen. Insgesamt entsprechen die Preise einem Gesamtwert von über 80 000 €, davon 5000 € Preisgeld.

Preisverleihung:

Die prämierten Arbeiten werden auf der ISPO MUNICH 2013 vom 3. bis 6. Februar 2013 in einer Ausstellung sowie einer Preisverleihung präsentiert.

Mehr zum Preis der Stiftung der deutschen Bekleidungsindustrie erfahrt ihr unter www.sdbi.de

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5 Kommentare

  1. Ј’ai guère terminé de regarder toutefois je reνiendrai
    demain

  2. sex-Toy Suceuse

    Sսjet trlp fascinant

  3. Sujet rudement ρlaisant

  4. http://judiciousgrange27.soup.io

    Quel hasard jee ƿensais justement faire uո petit article identique au votre

  5. Je prendѕ la peine de ρublier un petit сomm uniquement pour féliciter l’auteսr

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