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Das französische Modelabel Givenchy zeigt seine Haute-Couture-Kollektion nicht mehr auf dem Laufsteg. Anstelle des gewohnten Defilee präsentiert Designer Ricardo Tisci die opulenten und aufwendigen Modelle in einem sehr kleinen, exklusiven Rahmen in einem Pariser Stadthaus am Place de Vendôme.

Auch die Kollektion wird um mehr als die Hälfte gekürzt, so zeigt er nur noch etwa 10 Modelle anstatt der üblichen 20. Die Veränderungen sind aber keine Sparmaßnahmen.

Givenchy kehrt damit zu den Anfängen der Haute-Couture zurück. Bis in die 60er Jahre präsentierten die Designer ihre Modelle nur einem exklusiven Kundenkreis. „Nach einer Krise beginnt immer eine neue Ära. Jetzt muss man kreativ werden. Und für die Haute-Couture heißt das, dass sie wieder sehr exklusiv werden sollte“, erklärt Chefdesigner Ricardo Tisci seine Entscheidung auf vogue.com. Auch die Farbpalette verändert sich.

So verzichtet Tisci, der eigentlich für seine Gothic-Affinität bekannt ist, diesmal komplett auf die Farbe schwarz.
Haute-Couture steht im Gegensatz zur Prêt-a-porter für die hohe Schneiderkunst. Die Kleider sind maßgeschneiderte Unikate und werden zweimal im Jahr präsentiert. Maßgeblich prägten Designer wie Christian Dior, Coco Chanel® und Yves Saint Laurent die Haute-Couture. Die Schauen finden vom 5. bis 8. Juli in Paris statt.

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