
Einst kleidete Givenchy Stilikonen wie Audrey Hepburn, Grace Kelly oder Jackie Kennedy ein. Heute interpretiert Chefdesigner Riccardo Tisci den klassischen Look dieser Zeit neu.
Geschichte
Hubert de Givenchy war es, der das gleichnamige Modehaus 1952 in Paris gründete. Er hatte an der Ècole des Beaux Arts studiert und für Modehäuser wie Dior, Pierre Balmain und Elsa Schiaparelli gearbeitet.
Givenchy entwickelte sich schnell zu einem der großen Traditionshäuser in Paris. Berühmtheiten und Filmstars gehörten von Anfang an zu den Stammkunden der Marke, die sich bis 1968 nur ausgewählten Kreisen präsentierte.
Eine Herren- und später eine Duftlinie rundeten das Angebot ab. 1981 wurde das Modehaus verkauft – die Parfumlinie erwarb der Champagner-Hersteller Veuve Clicquot, das Couture Haus ging an den Luxuskonzern Louis Vuitton Moët Hennessy. 1995 legte Hubert de Givenchy auch sein Amt als Chefdesigner nieder. John Galliano, Alexander McQueen und Julien MacDonald übernahmen nacheinander diese Rolle. Seit 2005 ist der italienische Designer Riccardo Tsici für die Damenkollektion verantwortlich.
Stil
Hubert de Givenchy prägte einen femininen, eleganten Stil mit schmalen Silhouetten. Grelle Farben, Puffärmel und überdimensionale Hüte wurden später seine Spezialität.
Die britischen Designer sorgten mit extravaganten, aufwändigen Kreationen für eine neue Nuance, bevor Tisci sich wieder auf die klare, exklusive Linie der Marke besann. Er setzt auf sanfte Farben in Kombination mit Schwarz. Sein Markenzeichen ist dabei der romantische Gothik Stil.
Fazit
Zeitlose Eleganz und geradlinige Schnitte machen die Mode von Givenchy zu idealen Begleitern für Business oder City. Perfekt für die moderne Frau mit Vorliebe für klassische Looks.
Auf einen Blick
Gründungsjahr, Firmensitz: 1952, Paris
Chefdesigner: Riccardo Tisci
Markenzeichen: sachliche, klare Cuts
We love: schwarzer Hosenanzug mit Rüschen und Rock über der Hose





























Schleicht sich die Baseballkappe zurück in die Modewelt? Zwar ist die Antwort nicht ganz eindeutig. Ansätze dafür lassen sich aber deutlich erkennen. So sah man auf den Laufstegen zwar allerlei Kopfbedeckungen. Eine stach aber besonders hervor, nämlich eine Art Baseballkappe von Givenchy. Grund genug die Baseballkappe genauer unter die Lupe zu nehmen.
Die Pariser Modewoche stellt sozusagen die Kür im Modewochen-Zyklus dar. Hier kommen die traditionsreichsten Modehäuser zum Zug und zeigen in ihren Kollektionen, wo sie den aktuellen Zeitgeist pulsieren sehen. Doch auch Newcomer, wie beispielsweise HipHop-Künstler Kanye West lassen die kreativen Muskeln spielen.
Sneaker für Louis Vuitton, eine eigene Kollektion von Modetüchern, Praktika bei einigen Pariser Designern – Kanye West, der toughe Rapper aus Chicago, hat die Modewelt ein Stück weit schon für sich erobert.
Als Silhouette bezeichnet man die Kontur bzw. den Umriss des Körpers. Um den unterschiedlichen Figuren gerecht zu werden, braucht es auch in der Mode mehr als nur eine Mode-Linie. Von der A- bis zur X-Linie – Ein Überblick über die Mode-Linien.
Neubeginn. Karrieren können manchmal schneller enden als gedacht. Ob die Karriere von John Galliano aufgrund seiner wüsten Schimpfattacke wirklich schon am Ende ist oder nur eine mehr oder minder kurze Unterbrechung erfährt, steht noch in den Sternen. Undenkbar wäre ein Karriereaus nach dem Debakel in einer Pariser Bar nicht mehr.
Comeback. Lang war es still um den eigenwilligen Pixieschnitt aus dem Vereinten Königreich. Bis vor einiger Zeit riss sich jedes größere Modehaus um das Model. Doch dann schien Agyness Deyn eine Auszeit zu brauchen.
Gothic trifft Leo – Riccardo Tisci wählte für die Givenchy Sommerkollektion 2011 eine außergewöhnliche Kombination. Auch seine Werbekampagne gibt sich außerhalb des normalen Rahmens.
Für mehr Toleranz. Was als erstes auffällt, ist ihre Schönheit. Volle Lippen, markante Gesichtszüge, eine filigrane Figur – eigentlich das perfekte Supermodel-Paket? Eigentlich! Denn das brasilianische Model Lea T. hieß mit richtigem Namen Leandro „Leo“ Cerezo.
Strickbündchen mal anders.



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