Designer

Sportsgeist und Trendgespür

Er war nicht nur Tennislegende, sondern auch Begründer eines der bekanntesten Sportswear-Labels: Fred Perry hat sich in zwei Welten ein Denkmal geschaffen.

Geschichte
Der aus der Arbeiterklasse stammende Brite Fred Perry machte sich zunächst als Tischtennis- und Tennisspieler einen Namen. Von 1934 bis 1936 gewann er drei Mal in Folge in Wimbledon und wurde in den Top-Ten der Weltrangliste des Tennis geführt.

Nach seiner Rückkehr aus den USA und dem Zweiten Weltkrieg gründet er 1952 in London seine eigene Modemarke. Die ersten Polohemden ließ er für die Wimbledon-Spieler anfertigen, die bis dato in grünen Armee-Shirts spielten. Als Logo wählte er den Lorbeerkranz, den er 1934 beim All England Cup gewonnen hatte.

Die sportlichen Piquet-Hemden wurden in den 60er Jahren von den Mods zum Symbol der Jugendbewegung erhoben. Mitte der 90er erleidet Fred Perry als von Skinheads gern getragene Marke einen Imageverlust, von dem sie sich jedoch weitestgehend wieder erholen kann. Nicht zuletzt durch die Tatsache, dass Perry nach jüdischem Glauben erzogen wurde.

1995 starb Perry im Alter von 85 Jahren in Melbourne. Die japanische Firma Hit Union Co. Ltd. ist seitdem Eigentümer der Marke.

Stil
Als klassisches Sportswear-Label steht Fred Perry für Evergreens wie das Poloshirt, das sich seit 1952 in Schnitt und Material nicht verändert hat. Zusätzliche Streetwear-Kollektionen und klare, schlichte Schnitte bieten hohen Wiedererkennungswert, werden jedoch immer wieder neu interpretiert.

Fazit
Wer einen sportlichen, klassischen Look liebt, wird sich in den schnörkellos-eleganten Designs von Fred Perry wohl fühlen.

Auf einen Blick
Gründungsjahr, Firmensitz: 1952, London
Chefdesigner: Richard Nicoll
Markenzeichen: das Lorbeerkranz-Logo, sportliche, klare Linie
We love: cremefarbenes Strickshirt mit stilisiertem Logo-Print im Mod-Look

Tags: Fred Perry,

0 Kommentare

Bitte einen Kommentar hinterlassen