Designer

Jetzt scheint auch Karl Lagerfeld neue Wege zu gehen. Für die neue Werbekampagne von Chanel verpflichtete der Modezar nämlich das Plus-Size Model Crystal Renn.

Vor ein paar Monaten wäre das noch undenkbar gewesen, denn da äußerte sich der Designer im  „Focus“ so: „ “Da sitzen dicke Muttis mit der Chipstüte vorm Fernseher und sagen, dünne Models sind hässlich. Aber runde Frauen will niemand sehen”.

Für Crystal Renn scheint Lagerfeld seine Meinung schon mal geändert zu haben, wenn auch nur halbherzig. Denn das wofür das Plus-Size Model eigentlich so bekannt ist, nämlich die Kurven, versteckt der Modezar auf seinen Fotos geschickt. Mit verdeckter Schulter und einer Hand vor der Brust sind die Pfunde der 24-Jährigen kaum erkennbar.

Ganz im Gegensatz zu ihrem Kollegen Baptiste Giabiconi Christal Renn eher bedeckt.

Trotzdem ist es schon mal ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!

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2 Kommentare

  1. Karl Lagerfeld sagt selbst, dass man seine Äußerungen nicht ernst nehmen solle. Ob das nun ein guter Charakter ist? Zurück zum Thema:

    Neu finde ich die Zusammenarbeit mit Renn nicht – sie hat doch vor Monaten auch “Chanel Resort 2011″ in Saint-Tropez für ihn präsentiert! Mit vollem Körpereinsatz, wenn man doppeldeutig mag.

    Mir ist lieber, Chrystal Renn posiert mal “normal” wie eben ein “normales” Model bei einer von vielen Fotostrecken auch. Muss ich jedes Detail von ihr sehen, damit die Inszenierung Plus-Size-gerecht ist?

  2. Ich denke, wenn man seine Äußerungen nicht ernst nehmen soll, dann kann Lagerfeld seine Meinung ja auch einfach für sich behalten.

    Zu Crystal Renn:
    Man muss nicht jedes Detail von ihr sehen. Aber sie verkörpert nun mal die kurvige Frau und ich denke genau deswegen wurde sie auch für die Werbekampagne ausgewählt. Nur das sieht man nicht. Sie wirkt auf dem Bild sehr zugeknöpft, im Gegensatz zu Baptiste Giabiconi.

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