Designer

Alexander McQueen war talentiert und auf seine eigene Art und Weise unangepasst in Ideen, Worten und Kreationen. Umso trauriger stimmt es, dass nach seinem Suizid Mitte Februar soeben seine letzte Haute-Couture-Kollektion für Herbst/Winter 2010/11 in kleinem Rahmen präsentiert wurde. McQueen setzt bei den Modellen gelungen kräftiges Rot, Schwarz und Gold dem unschuldigen, weich fließenden Weiß gegenüber und beeindruckt mit höchster Kunstfertigkeit und aufwändigen Details.

Vordergründig haben den Designer griechische Ikonen und andere kirchliche Motive zu den dramatischen Entwürfen inspiriert. Wenn man in die Kollektion auch das Spiel zwischen Gut und Böse hineininterpretieren will, hat McQueen seine eigenen Dämonen letztlich leider nicht besiegen können. Durch seine Mode wird er jedoch unvergessen sein…

Tags: Alexander McQueen

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