
Alexander McQueen galt als das „Enfant Terrible“ der Modeszene – und gehörte neben Vivienne Westwood und John Galliano zu den bedeutendsten Modeschöpfern seiner Zeit.

Geschichte
Der Londoner begann seine Karriere mit einer Schneiderlehre in der Savile Row. Später arbeitete er für den japanischen Modemacher Koji Tatsuno sowie für das Mailänder Label Romeo Gigli. Im Anschluss studierte er am renommierten Central Saint Martins College of Art and Design. Seine Abschlusskollektion wurde von der britischen Vogue-Stylistin Isabella Blow komplett aufgekauft.
1992 gründete er in London schließlich sein eigenes Label, 2005 die jungendliche Zweitlinie McQ. Nebenbei war er von 1996 bis 2001 als Chefdesigner für Givenchy tätig, 1999 für Dior.
2003 wurde der rebellische Modeschöpfer von Königin Elisabeth II. mit dem Titel „Commander of the British Empire“ geehrt, zahlreiche weitere Auszeichnungen folgten. Im Dezember 2000 erwarb die Gucci Group 51 Prozent der Firmenanteile von Alexander McQueen. Nach dessen Freitod im Februar 2010 übernahm seine langjährige Assistentin Sarah Burton die Rolle der Chefdesignerin.
Stil
Mit seinen extravaganten Entwürfen und außergewöhnlichen Shows, in denen er schon einmal blutverschmierte Models über den Laufsteg schickte, galt McQueen als „Bad Boy“ des Modebusiness. Eines der Markenzeichen seiner Kollektionen waren stilisierte Totenköpfe und die Verwendung konträrer Elemente. So war seine Mode ebenso provokant wie romantisch, zerbrechlich wie selbstbewusst, morbide wie modern.
Fazit
Wer sich modisch nicht gern festlegt, mal auffallen und mal ganz nostalgisch daher kommen will und Mut zu Außergewöhnlichem hat, ist bei Alexander McQueen richtig.
Auf einen Blick
Gründungsjahr, Firmensitz: 1992, London
Chefdesigner: bis 2010 Alexander McQueen, aktuell Sarah Burton
Markenzeichen: tief sitzende Hüfthosen, stilisierter Totenkopf, gegensätzliche Designs
We love: figurbetontes Minikleid mit feiner Seiden-Georgette, Lycra Leggins mit Blütenprints









Winterzeit ist Pullizeit. Gestrickt oder gehäkelt gibt es sie in vielen Variationen. Grund genug dem Pullover einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Zerklüftete Landschaften, wilde Explosionen, irgendwo dazwischen kleine Lichtfetzen – das ist tatsächlich eine Herbstkampagne einer Modemarke. Das aktuelle Lookbook von Alexander McQueen schlägt ganz heroische Töne an.
Sie war die beste Freundin und Muse von Alexander McQueen, arbeitete als überexzentrische Redakteurin bei Vogue bevor sie vor vier Jahren ihr Leben beendete.
Man hat es oder man hat es nicht. So einfach ist das. Daphne Guinness, die Erbin des irischen Bierimperiums, hat eine ganze Menge davon. Was wir mit “es” meinen, fragt ihr?
Mode im Blick der Kunst. Die Ausstellung „Alexander McQueen: Savage Beauty“ ist vom 4.Mai bis zum 31. Juli im Costume Institut des Metropolitan Museum of Art (Met) in New York zu sehen. Damit rutschen nicht nur seine einzelnen Kollektionen, sondern auch und im speziellen sein Gesamtwerk in das Blickfeld der Kunst.
Touché. Seit ihrer Rolle als Alice in Tim Burtons verdrehter Verfilmung des Alice in Wonderland-Stoffes scheint sich das Karriererad der Australierin Mia Wasikowska langsam in Bewegung zu setzen. Man denke dabei nur an ihre sympathische Rolle in der prämierten Indie-Produktion “The Kids Are All Right”.


Neubeginn. Karrieren können manchmal schneller enden als gedacht. Ob die Karriere von John Galliano aufgrund seiner wüsten Schimpfattacke wirklich schon am Ende ist oder nur eine mehr oder minder kurze Unterbrechung erfährt, steht noch in den Sternen. Undenkbar wäre ein Karriereaus nach dem Debakel in einer Pariser Bar nicht mehr.
Werbeslogans, Städtenamen, Liebesbotschaften, Musikbands, Beleidigungen – Es gibt nichts was es auf dem T-Shirt nicht gibt. Das T-Shirt ein Medium, fast sogar schon Massenkommunikationsmittel unserer Zeit.
London zählt zu einer der Modemetropolen weltweit und das zu Recht. Namenhafte Designer und Labels wie Burberry, Alexander McQueen oder Vivienne Westwood haben in der britischen Hauptstadt ihre Wirkungsstätte.
Tags: Alexander McQueen, Céline, Jil Sander, Pringle of Scotland, Pullover