3.1 Phillip Lim

3.1 Phillip Lim

"Sophisticated Youth"

Zarte Farben, fließende Stoffe und minimalistische Schnitte zeigte das Label 3.1 Phillip Lim in der Kollektion für Frühjahr/Sommer 2012.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kollektionen waren seine Entwürfe weniger niedlich und süß als viel mehr klar und sportlich. Die Wirkung erzielten vor allem Stoffe wie Nylon und cleane Schnitte. Im Kontrast dazu standen die zarten Pastellfarben wie Flieder.

Auffällig waren auch Cut-Outs, sowie dekonstruierte Flächen, die Akzente setzten. Ähnlich wie der Mix aus verschiedenen Materialien war auch das Spiel mit Transparenz.

Unter dem Prinzip „sophisticated youth“ orientierte sich Lim an Größen der 90er wie Helmut Lang und Jil Sander. “I’m a child of the nineties, Your references are what you grew up with“, erklärte er nach der Show. mehr

Cuffs

Trendige Schellen

An Händen und Füßen klicken die Metallschellen. Der neue Trend „Cuffs“. In Gold oder Silber wickeln sie sich um Handgelenke und Fußfesseln. Der neue Trend zu den Metallschellen. Unsere Lieblingsstücke im Überblick.

Den Stein ins Rollen brachte unter anderem Marc Jacobs in seiner Herbst-/Winterkollektion 2011 für Louis Vuitton . Mit seiner „Cuff you up“ Kollektion befestigte er nicht nur Handtaschen mit Metallschellen an den Handgelenken der Models, sondern zeigte sie auch aus Leder oder mit Schmucksteinen verziert als bloßen Handgelenksschmuck. mehr

Bicolor

Halbe Sachen

Der Herbst/Winter 2011 zeigt sich geteilt. Genauer gesagt, aufgeteilt in zwei Farben. An sich eigentlich nichts Besonderes, doch in dieser Interpretation schon. Gespalten in zwei Farben nennt sich der Trend „Bicolor“. Laufsteg, Look und Styling unter der Lupe.

Laufsteg: Das Spiel mit Farben und Formen ist ja an sich nicht Neues. Auffallend hingegen waren diese Saison die zweifarbigen Hosen. Chloé, Narciso Rodriguez, Céline oder auch 3.1. Philip Lim teilten die Hosen in zwei sich von einander abgrenzende Farben auf. So zeigten sich die Hosen halb Schwarz, halb Weiß, halb Rot, halb Beige und in vielen weiteren Variationen. Noch einen Schritt weiter ging Céline. Das französiche Label zeigte nicht nur verschiedene Farben, sondern kombinierte dazu noch verschiedene Materialien. mehr

Kunst vs. Kommerz

Zwei Kampagnen im Vergleich

Keine Frage, Mode ist kreativer Ausdruck der eigenen Befindlichkeit und Suche nach Ästhetik. Einfacher ausgedrückt: Mode ist Kunst (in gewisser Weise). Trotz allem persönlichen Ausdrucks sollte Mode für die Macher zumindest auch ein wenig Bares einbringen.

Also ist dann Mode vielleicht doch keine Kunst, sondern viel mehr Kommerz? Wir haben zwei unterschiedliche Aufbereitungsweisen dieses Themas in Form zweier Kampagnen-Videos verglichen. mehr

Flared Pants – Schlaghosen

Fashion Favorit

Aber bitte mit Schlag. Ab diesem Frühling gesellt sich ein altbekanntes Hosenmodell erneut in unseren Kleiderschrank:

Die Schlaghose, die schon Ende der 1960ern beliebt war. Von mäßig bis extrem weit – das Spiel mit dem Saum war fixes Element bei Derek Lam, 3.1 Philip Lim oder Gucci, um nur einige Labels zu nennen.

Warum unser Favorit? Die Schlaghose lässt sich hippiesk mit Tunika und Sandalen als Sommeroutfit tragen. Oder ganz ladylike mit Bluse, Blazer sowie Ballerinas. Die Stylingvarianten sind also zahlreich.
Außerdem sind die Hosen mit Schlag eine tolle optische Abwechslung zu den allgegenwärtigen Skinny Jeans.

Wie stylen? Am besten kommt das Hosenmodell an schlanken, großen Frauen zur Geltung. Wer unter 1,70m groß ist, sollte unbedingt High Heels dazu tragen oder gleich Flared Pants mit weniger weit ausgestelltem Bein wählen. Angesagt ist die Schlaghose mit engen, möglichst kurzen Oberteilen (weiteres Modethema!). Der höher geschnittene Bund der Hose kann leider etwas auftragen, Frauen mit mehr Kurven wählen besser längere Tops. Diese sollten aber ebenfalls figurnah geschnitten sein um mit der Flared Pants eine streckende Silhouette zu formen.

Direkt zu Current Elliott | 3.1. Philip Lim | Michael Kors

Der Blog “Modepilot” kann bereits auf sein dreijähriges Jubiläum zurückblicken. Das Trio -bestehend aus Kathrin Bierling, Sabine Tersteegen und Barbara Markert- sah den Blog zunächst als Versuch. Sie kamen aus dem Printbereich, probierten sich als Online-Journalistinnen und blieben schließlich beim Blog-Konzept hängen. Zum Glück! Denn wie sich im Interview zeigert, sind die Drei ebenso modeaffin wie witzig…

Was fasziniert euch am Bloggen?

Kathrin: Das direkte Feedback der Leser und die Freiheit, Themen so zu besprechen wie man es für richtig hält.
Sabine: Die Geschwindigkeit, und dass jeder einzelne Autor seinen eigenen Stil einbringen kann (mehr als es auf anderen Kanälen möglich wäre).
Barbara: Dass einem kein Redakteur, kein Anzeigenmensch oder sonstige Verlagsleute rein- oder Themen kaputt reden. Bloggen ist die fast totale Meinungsfreiheit.

Mit welchem Schwerpunkt(en) schreibt ihr?

Kathrin: All das, wobei das eigene Outfit nicht so stark in den Vordergrund rückt wie bei anderen Blogs (und Modemagazinen). Plus Beautyprodukte und milanoffice provozieren.
Sabine: Es gibt eigentlich keinen Schwerpunkt – ich schreibe über alles, was mir gerade wichtig erscheint.
Barbara: Alles was da oben aufgeführt ist und noch mehr.

Welchen Einfluss haben Blogs eurer Meinung nach?

Kathrin: Anscheinend einen immer größeren: Durch ihre Glaubwürdigkeit führen sie zu Kaufentscheidungen und das haben die viele Marken schon für sich entdeckt.
Sabine: Sie etablieren sich gerade zu einer festen Größe innerhalb der Internet-Berichterstattung.
Barbara: Die Berichterstattung über Blogs in den klassischen Medien beweist, dass Blogs den Kinderschuhen entwachsen sind und heute durchaus neben den normalen Medien einen Platz in der Informations- und Meinungsvermittlung einnehmen.

Welches Kleidungsstück oder Accessoire habt ihr euch zuletzt gekauft?

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